Stadtentwässerung Dresden GmbH betreibt jetzt die Abwasseranlagen im sächsischen Tharandt
Ab dem 1. August 2023 betreibt die Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) die Abwasseranlagen der 5.400-Einwohner-Stadt Tharandt, südwestlich von Dresden gelegen. Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten am 25. Juli 2023 der TharandterBürgermeister Silvio Ziesemer, der Technische Geschäftsführer der SEDD,Ralf Strothteicher sowie die kaufmännische Prokuristin der SEDD, Beatrice Treder.

v. l. Beatrice Treder, Silvio Ziesemer, Ralf Strothteicher (Foto: Stadtentwässerung Dresden GmbH)
Die Stadtentwässerung Dresden GmbH erhielt den Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung.
Damit betreibt die Stadtentwässerung Dresden nun mindestens 4 Jahre lang die technischen Abwasseranlagen von Tharandt und erbringt verschiedene Koordinations- und Managementaufgaben. Zum Anlagenbestand zählen u. a. zwei Kläranlagen mit 1.500 bzw. 400 Einwohnergleichwerten und das 54 km lange Kanalnetz (davon 2 km Druckleitung) inklusive 9 Pumpwerken. Zudem übernimmt das Dresdner Unternehmen auch die Überwachung und Entsorgung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben im Stadtgebiet.
Bürgermeister Silvio Ziesemer freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH und erhofft sich besonders vor dem Hintergrund steigender Herausforderungen passfähige Lösungen und eine Steigerung der Servicequalität.
„Wir freuen uns auf die neue Partnerschaft und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Tharandt und werden mit unserem Team einen Beitrag zur Steigerung der Betriebssicherheit sowie dem Erhalt der baulichen Substanz und Funktionstüchtigkeit der abwassertechnischen Infrastruktur leisten“, so Ralf Strothteicher, technischer Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden.
Die Stadtentwässerung Dresden betreibt nicht nur die Kläranlage Dresden-Kaditz und das Kanalnetz der Landeshauptstadt, sondern engagiert sich seit über 15 Jahren auch im Dresdner Umland. So betreut sie bereits abwassertechnische Anlagen u. a. des Abwasserzweckverbandes “Wilde Sau” in Wilsdruff, des Abwasserverbandes Rödertal, der Gemeinde Ottendorf-Okrilla und der Stadt Heidenau.