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01.04.2021 | Energie, Personalwesen, Wasser und Abwasser

Energie- und Wasserversorgung: 2,4 % mehr Beschäftigte Ende 2020 als im Vorjahr

In der Energie- und Wasserversorgung in Deutschland waren zum Jahresende 2020 knapp 260 000 Personen beschäftigt. Das waren 2,4 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren mit gut 78 % die meisten Beschäftigten in der Elektrizitätsversorgung tätig, 11 % arbeiteten in der Wasserversorgung.

Diese Ergebnisse basieren auf Angaben von Betrieben der Energie- und Wasserversorgung mit 20 oder mehr tätigen Personen. 

Zahl der Beschäftigten in der Gasversorgung um 3,7 % gesunken

Innerhalb der Energie- und Wasserversorgung war die Entwicklung bei der Zahl der Beschäftigten uneinheitlich: Während in der Elektrizitätsversorgung ein Anstieg um 2,8 % und in der Wärme- und Kälteversorgung um 11,3 % zu verzeichnen war, sank die Zahl der Beschäftigten in der Wasserversorgung um 1,1 % und in der Gasversorgung um 3,7 %. 

In den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung wurden im Dezember 2020 rund 29,2 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das waren 7,2 % mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg ist allerdings vor allem durch Kalendereffekte bedingt. Kalenderbereinigt stiegen die geleisteten Arbeitsstunden um 1,0 % gegenüber Dezember 2019. 

Die Zahl der Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten lag in den Wirtschaftsbereichen der Energie- und Wasserversorgung Ende 2020 bei 2 285. Damit sank die Zahl der Betriebe im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 %. Den stärksten Rückgang gab es in der Wärme- und Kälteversorgung (-17,5 %).