Public Manager
10.12.2020 | Digitalisierung, Moderner Staat, Verwaltungsmodernisierung

Smartes Bezahlen bei Versorgungsunternehmen

Die digitale Transformation im öffentlichen Sektor schreitet voran und wird durch IT-Spezialisten wie beispielsweise Fichtner IT Consulting (FIT) aktiv vorangetrieben. Im Vordergrund steht dabei die technische Implementierung von Kundenportalen, wie beispielsweise das FIT ePortal ins bestehende Backend des kommunalen Anbieters sowie maßgeschneiderte Frontend-Apps für Verbraucher.

Beispiel Übersicht Dienstleistungen aus ePortal App (Bild: FinTecSystems)

Im Bereich Bezahlen setzt das Unternehmen mit seinem Service „Fichtner Digital Payment Service“ unter anderem auf „OnlineÜberweisen“, der Bezahlmarke von FinTecSystems (FTS), dem führenden Infrastruktur-Fintech für Open Banking und Kontodatenanalyse.

Über das CRM-Tool ePortal das im „Look and Feel” des jeweiligen Anbieters (z.B. Energieversorgungsunternehmen) aufgebaut ist, können Verbraucher über optionale Applikationen (Apps) beispielsweise Aufträge einsehen, erhaltene Rechnungen prüfen, Zählerstände übermitteln sowie Störungen beziehungsweise Wechsel melden. Die Funktionalitäten sind dabei auf maximale Kundenzufriedenheit und das perfekte Kundenerlebnis ausgerichtet. Das betrifft auch den Bezahlvorgang, denn längst ist es nicht mehr nur die klassische Einzugsermächtigung, mit der die Bürger ihre Energierechnungen bezahlen möchten: Verbraucher erwarten zunehmend auch in weiteren Bereichen des Alltags ihre präferierten Zahlungsvarianten, die sie beispielsweise aus dem E-Commerce kennen – hierzu zählen unter anderem Direktüberweisungsverfahren, wie beispielsweise „OnlineÜberweisen“ von FTS. „Verbraucher möchten heute eine personalisierte digitale Kommunikation und die größtmögliche Flexibilität beim Bezahlen. Wir helfen Versorgern, diese Anforderungen, speziell in Bezug auf Payment, zu erfüllen. Damit diese näher an ihren Nutzern sind und mit wenig Aufwand sowie bedarfsgerecht die Kundenbindung optimieren können. Insofern ist die Einbindung von alternativen Bezahlverfahren wie OnlineÜberweisen ein wichtiger Baustein in der bestmöglichen User Experience“, so Johan Zevenhuizen, Director Business Development Digital Services bei Fichtner.

Individuelle Zahlungsaufforderung per Bezahl-Link direkt aufs Smartphone 

Im ePortal und den Apps von FIT wird unter anderem der gesamte Zahlungsprozess personalisiert. Das bedeutet, Endkunden erhalten beispielsweise eine individuelle Zahlungsaufforderung (Bezahl-Link) per Email, SMS oder auf Wunsch sogar auf ihre Social-Media-Kanäle. Der Bezahl-Link, der natürlich auch durch ePortal-Servicemitarbeiter des Energieversorgers aufs Smartphone geschickt werden kann, führt auf eine personalisierte Bezahlseite, auf der der Kunde seine präferierte Zahlmethode auswählen kann, z.B. Kreditkarten, Debitkarten, Wallet-Lösungen sowie Direktüberweisungsverfahren und die anschließend die Zahlung auslöst. 

„Schnell, einfach und sicher – das sind die Kernanforderungen von Verbrauchern an Zahlverfahren. OnlineÜberweisen liefert genau das: Eine sekundenschnelle Bestätigung für den Anbieter, dass die Zahlung ausgelöst wird und eine sichere Transaktion aus dem eigenen Onlinebanking-Umfeld heraus für den Verbraucher. OnlineÜberweisen ist damit perfekt geeignet für den Einsatz im kommunalen Bereich“, erklärt Martin Schmid – Chief Market Officer (CMO) bei FTS. Neben der personalisierten Ansprache des Kunden eignen sich alternative Bezahlmöglichkeiten auch dafür, nicht standardisierte Prozesse bei Energieabrechnungen abzuwickeln, wie etwa variable Beträge oder Teilzahlungen. Fichtner Digital Payment Service setzt dabei auf die Einbindung der Payment-Plattform von Payrexx aus der Schweiz, um möglichst viele populäre Bezahlvarianten anbieten zu können. 

Modulare Portal-Lösung von Fichtner für viele kommunale Bereiche denkbar

Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen setzt die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) auf das modular aufgebaute ePortal von Fichtner Digital Payment Service mit OnlineÜberweisen. „Wir  erwarten durch die sichere und einfache Payment Lösungen  weitere Impulse für unsere digitalen Produkte und Plattformen; außerdem einen durchgängig digitalen Prozess: von der Bestellung über die Rechnungsstellung bis zur Bezahlung und Dokumentation“, bestätigt Sven Kraus, Leiter Finanzen & Operations bei GVS. Weitere Versorger sollen folgen, denn das Portal mit integrierte Endverbraucher-Apps inklusive Webshop, Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, Chatbots etc. bietet noch viele weitere Optionen. Neben den Energieversorgern zählen beispielsweise kommunale Einrichtungen wie ÖPNV, Bäder und Bürgerbüros zu den potenziellen Partnern - denn die digitale Transformation in der Verwaltung hat gerade erst begonnen.