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17.10.2018 | Gebäudemanagement, Sanitär-Heizung-Klima

Danfoss organisiert Deutschen Fernwärmegipfel

Der Heizungsspezialist Danfoss und der dänische Fernwärmeverband DBDH organisieren den diesjährigen Deutschen Fernwärmegipfel. Kassel wird vom 26. bis 27. November 2018 hierbei Gastgeber für die Experten sein. Die Diskussion wird sich mit den Fernwärmechancen und -auswirkungen in Deutschland befassen, auf die derzeit 14 Prozent des dortigen Wärmebedarfs entfallen.

Fernwärmesysteme sind für Städte eine der effizientesten Lösungen, um CO2-Emissionen und den Energiebedarf zu reduzieren. So ist in der HafenCity in Hamburg nur Fernwärme als Heizenergie zugelassen und keine individuellen Anlagen mit fossilen Brennstoffen. Über Chancen und Folgen diskutieren Experten beim Deutschen Fernwärmegipfel 2018, den Danfoss mit dem dänischen Fernwärmeverband DBDH vom 26. bis 27. November gemeinsam in Kassel organisiert. (Foto: Danfoss)

Der Deutsche Fernwärmegipfel in Kassel ist eine einzigartige Gelegenheit, Trends im Bereich Fernwärme zu diskutieren und sich mit anderen Branchenexperten zu vernetzen. Da vor allem für Städte Fernwärmesysteme eine der effizientesten Lösungen darstellen, um CO2-Emissionen und Energiebedarf zu reduzieren, bergen sie für Europas Städte großes Potenzial. Ziel ist es, eine enge Zusammenarbeit zwischen der Industrie sowie Versorgungsunternehmen aus mehreren Ländern und Wissenschaftlern zu kreieren. Sie sollen voneinander lernen und sich gegenseitig durch die Gespräche inspirieren.

Fernwärme kann die Energiewende wesentlich effizienter machen und dazu beitragen, erneuerbare Energien zu integrieren, da Fernwärmenetze sowohl regenerativ als auch als Speicher betrieben werden können. Derzeit deckt die Fernwärme 14 Prozent des deutschen Wärmebedarfs – aber es stammen nur 13 Prozent davon aus erneuerbaren Quellen. Dagegen deckt die Fernwärme in Dänemark bereits 60 Prozent des Wärmebedarfs, 40 Prozent davon betrieben aus erneuerbaren Energien. In Deutschland besteht somit noch ein enormes Potential, überschüssige Wärme besser zu nutzen – nicht nur aus Kraftwerken, sondern auch aus industriellen Prozessen, Supermärkten, Abwasseranlagen und mehr. Die Rückgewinnung der ganzen überschüssigen Wärme in Europa könnte zum Beispiel den Wärmebedarf des gesamten Gebäudebestands decken. Großstädte wie Hamburg, Berlin oder München nutzen daher inzwischen bereits Fernwärme.

Danfoss ist überzeugt, dass Fernwärme der nachhaltigste Ansatz ist, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Energiewende in Deutschland voranzubringen. Ein wichtiger Faktor wird dabei die Digitalisierung sein. Durch den Dialog beim Fernwärmegipfel tragen die Experten zur Entwicklung der Fernwärmeversorgung in Deutschland ihren Teil bei.

Wer interessiert ist, am Fernwärmegipfel teilzunehmen, kann sich online anmelden (siehe Link).