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30.05.2018 | Beschaffungspraxis

Einkaufsinitiative Russland nimmt Fahrt auf

Die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA), dem BME und der AHK in Moskau initiierte Einkaufsinitiative Russland gewinnt an Schwung. Gemeinsam mit einem Vertreter des Russischen Exportzentrums wurde auf dem St. Petersburger Wirtschaftsforum (SPIEF) eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Wollen die Einkaufsinitiative Russland gemeinsam voranbringen (v.l.n.r.): Dr. Silvius Grobosch (BME-Hauptgeschäftsführer), Michael Harms (OA-Geschäftsführer), Andrey Slepnev (Generaldirektor des Russischen Exportzentrums) und Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK Russland. (Foto: Ost-Ausschuss)

Damit beabsichtigen die Unterzeichner des Memorandum of Understanding, Dr. Silvius Grobosch (BME-Hauptgeschäftsführer), Michael Harms (OA-Geschäftsführer), Andrey Slepnev (Generaldirektor des Russischen Exportzentrums) und Matthias Schepp (Vorstandsvorsitzender der AHK Russland), russische Lieferanten für Waren und Dienstleistungen mit deutscher Hilfe fit zu machen und sie Teil der internationalen Lieferkette werden zu lassen.

Bereits auf dem 52. Symposium Einkauf und Logistik in Berlin hatten OA, Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am 8. November eine erste Absichtserklärung zur Durchführung einer Einkaufsinitiative Russland für die deutsche Wirtschaft unterzeichnet.

„Gemeinsames Ziel der drei Verbände, zu denen jetzt das Russische Exportzentrum stößt, ist es, deutsche Unternehmen, einschließlich ihrer Beschaffungsinteressen, mit ausgesuchten und qualifizierten russischen Lieferanten zusammenzubringen“, betonte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Silvius Grobosch.