Digitalisierung der Verwaltung: Tel Aviv und Brandenburg vor den gleichen Herausforderungen
Innenstaatssekretärin Katrin Lange ist zum Abschluss der Regierungsreise des Ministerpräsidenten mit Vertretern der Stadt Tel Aviv zusammengekommen. Schwerpunkte ihrer Gespräche waren das Krisenmanagement in Katastrophenfällen und innovative E-Government Lösungen für eine bürgernahe Verwaltung.

Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (Foto: BILDHAUS.Karoline Wolf)
Innenstaatssekretärin Lange: „Nicht nur die Länder und Kommunen in der Bundesrepublik, auch viele Städte weltweit stehen vor denselben Herausforderungen: ihre öffentlichen Angebote zeitgemäß, also online und damit möglichst bürgerfreundlich anzubieten. Deshalb war es auch gerade nach dem Beschluss der Landesregierung zum E-Government wichtig für mich, zu erfahren, welche Lösungen Tel Aviv entwickelt und anbietet.“
Tel Aviv gilt als eine der fortschrittlichsten Städte im Bereich E-Government. Viele öffentliche Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger werden über moderne Online-Anwendungen und Mobile Apps angeboten. Im Gespräch mit Vertretern der Stadt Tel Aviv zeigte sich laut Innenstaatssekretärin Lange, dass die Nachfrage nach typischen Verwaltungsleistungen überall die gleichen sind. So sei die Beantragung von Parkberechtigungen oder Kindergartenplätzen nicht nur in Brandenburger Kommunen eines der Anliegen, sondern auch in Tel Aviv.
„Unsere Gesprächspartner haben uns eindrücklich vermittelt, dass die Digitalisierung nur als Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden kann. Wissenschaft und Verwaltung müssen zusammen mit Unternehmen und insbesondere Start-Ups an einem Strang ziehen, damit aus den vielen guten Ideen praktische Lösungen für die Gesellschaft entstehen“, so Lange abschließend.