Leitfaden zur Planung von Beleuchtungsanlagen nach Human Centric Lighting
Tag und Nacht, Sommer und Winter, Ebbe und Flut – alle Lebewesen der Erde orientieren sich am Rhythmus der Natur. Die Grundlage dafür bilden molekulare Uhren in jeder einzelnen Zelle, synchronisiert werden sie alle von der Masterclock im Hypothalamus – unserer inneren Uhr.

Der neue Ratgeber für Lichtplaner und Architekten zur Planung von Beleuchtungsanlagen nach dem Konzept des Human Centric Lighting (Bild: licht.de)
Das Licht wirkt über spezielle Fotorezeptoren als Taktgeber auf den circadianen Rhythmus und steuert so Blutdruck, Hormonspiegel, Ess- und Schlafverhalten. Nach diesem Prinzip arbeiten auch moderne Beleuchtungsanlagen und berücksichtigen die visuellen, biologischen und emotionalen Lichtwirkungen. Eine auf den Menschen ausgerichtete Beleuchtung – Human Centric Lighting – verbessert den Schlaf, unterstützt so Leistungsfähigkeit, Gesundheit und schenkt dem Menschen mehr Wohlbefinden. Wie diese hochkomplexen Anlagen geplant werden, erklärt das neue Heft licht.wissen 21 „Leitfaden Human Centric Lighting (HCL)“ der Brancheninitiative licht.de.
Auf 40 Seiten erhalten Architekten und Planer eine kompakte Kurzfassung der biologischen Hintergründe, lesen, wie sich HCL exakt definiert, wie eine ganzheitliche Planung und der energieeffiziente Betrieb aussehen. Die Erläuterungen von Gütemerkmalen, lichttechnische Größen, Umrechnungsfaktoren, Normen und das Glossar sind das Rüstzeug für HCL-Planende. In vier typischen Anwendungen – Büro, Schule, Industrie und Home – wird exemplarisch eine Lösung vorgestellt. Die Vision, wie der Tag in einer komplett HCL-orientierten Umgebung aussehen würde, erzählt die Bildergeschichte in der Mitte der Broschüre.
Heft licht.wissen 21 „Leitfaden Human Centric Lighting (HCL)“ gibt es zum kostenfreien Download (siehe Link) und demnächst auch zur Bestellung als Printversion. Eine Übersetzung ins Englische folgt.