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03.03.2016 | Allgemeine Meldungen

Bielefelds Oberbürgermeister besuchte das krz

Auf Einladung von krz-Verbandsvorsteher Dieter Blume, Bürgermeister der Stadt Petershagen, besuchte Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen den kommunalen Service-Provider in Lemgo. Es war der erste Besuch eines Stadtoberhauptes aus der benachbarten Metropole beim Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in der Alten Hansestadt. Über zwei Stunden informierten und diskutierten Gäste und Gastgeber über Fragen der kommunalen Datenverarbeitung, über Datenschutz und IT-Sicherheit. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Besichtigung des größten kommunalen Druck- und Versandzentrums in NRW am Schloss Brake.

Zeigen ein starkes Stück Westfalen – Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (lks.) und krz-Verbandsvorsteher Dieter Blume. Im Hintergrund von rechts Karl-Heinz Voßhans (Leiter regiopole Büro), Matthias Böhm (Betriebsleiter Informatik Betrieb Bielefeld), stellv. krz-Geschäftsführer Wolfgang Scherer und Reinhold Harnisch (krz-Geschäftsführer) (Bild: krz)

Dieter Blume hieß Oberbürgermeister Pit Clausen herzlich willkommen und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der „Dialog zwischen Nachbarn“ aufgenommen wird – und zwar jetzt auf der politischen Ebene, denn Arbeitskontakte bestehen im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit zwischen dem Bielefelder Eigenbetrieb IBB und dem krz bereits seit Jahren. Die aktuellen Anstrengungen, Stadt und Umland im Zuge der Bildung der regiopole enger miteinander zu verzahnen, bedürfte auch IT-mäßiger Überlegungen. krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch stellte der Bielefelder Delegation die Geschichte und das Lösungsportfolio des größten IT-Dienstleisters in Westfalen vor.

Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer, dass die Chancen, durch Zusammenarbeit auf ausgewählten Gebieten Synergien für Bürgerschaft, Handel und Gewerbe zu heben, unbedingt genutzt werden sollte. Pendler und Handwerk könnten von einer verstärkten, die kommunalen Gebietsgrenzen überschreitenden Kooperation, kostengünstig und auch sehr schnell profitieren. Ebenfalls die Verwaltungen erleben rasch einen Mehrwert durch Medienbruchfreiheit bei der ortsübergreifendenden Datenübermittlung, durch kostengünstige gemeinsame Beschaffung von Soft- und Hardware sowie durch die Möglichkeit, sich z.B. im Backoffice gegenseitig zu unterstützen. Den Dialog darüber werde man fortsetzen, so Oberbürgermeister Clausen beim Abschied.