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23.12.2016 | Energie, Klima- und Umweltschutz

Betriebliche Umwelt-Konvois fahren 33.000 Euro Förderung ein

KEA wickelt Programm seit Juni ab – Zertifizierung und intensive Beratung zu Maßnahmen im Umweltschutz als Ziele.

Zehn Betriebe aus Baden-Württemberg, die sich künftig strukturiert mit Umweltmanagement beschäftigen wollen, kommen ab dem nächsten Jahr in den Genuss von Landesfördermitteln. Das Geld stammt aus den Förderprogrammen ECOfit und „Umweltmanagement im Konvoi“. In diesen Programmen schließen sich jeweils fünf bis zehn Unternehmen zusammen und agieren ein Jahr lang gemeinsam. Ihre Ziele sind die Einführung eines Energiemanagementsystems, die Planung konkreter Klimaschutz-Maßnahmen und ein rechtssicheres Umweltmanagementsystem. Als Projektträger fungieren die IHK Bodensee-Oberschwaben und die Energieagentur Landkreis Böblingen. Im Dezember hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg die Förderbescheide versandt.

Fünf Unternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben haben die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 im Visier. Die Leitung für das Projekt im Förderprogramm „Umweltmanagement im Konvoi“ übernimmt die zuständige IHK. Das Fördergeld von 18.200 Euro wird gesplittet: Einen Teil erhält die IHK als Projektträger, einen Teil die teilnehmenden kleinen und mittleren Unternehmen, die Branchen übergreifend tätig sind. Für die IHK Bodensee-Oberschwaben ist es bereits der zweite Konvoi in diesem Programm. Die Kammer will als zentraler Koordinator den Gedanken des qualifizierten betrieblichen Umweltschutzes in der Region voranbringen.

Weitere fünf Unternehmen aus dem Landkreis Böblingen nehmen an acht Workshops zum Thema Umweltmanagement teil. Innerhalb eines Jahres lernen die Teilnehmer in diesem Konvoi gemeinsam, wo und wie sich durch ein strukturiertes Vorgehen Kosten und Ressourcen einsparen lassen. Dabei geht es neben technischen Umweltaspekten auch um organisatorische Fragen und um das Thema Rechtssicherheit. Projektträger ist hier die Energieagentur Landkreis Böblingen. Sie erhält dafür 15.000 Euro Fördergeld. Damit werden auch die Dienstleistungen der Beraterfirma gefördert, wodurch sich der Eigenanteil der Teilnehmer reduziert. Das Projekt startet im Februar.

Mit der Abwicklung der beiden Förderprogramme ist seit Juni 2016 die KEA beauftragt. Fördergeber ist das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die Förderbedingungen, Antragsformulare sowie weitere Informationen zum Programm stehen auf der Homepage der KEA bereit (siehe Link).
Ansprechpartner bei der KEA ist Arno Maier, Bereich Grundsatzfragen & Förderprogramme, Kaiserstr. 94 a, 76133 Karlsruhe, Tel. (07 21/) 9 84 71-31, E-Mail: arno.maier(at)kea-bw.de.