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24.09.2015 | Klima- und Umweltschutz

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Hertener Klimatage

Die Hertener Klimatage 2015 gehen in die nächste Runde: Am Donnerstag, 29. Oktober, laden die Stadt Herten und die Hertener Stadtwerke gemeinsam mit ihren Partnern AGR und AGFW zur Fachtagung zur klimaschonenden Energieversorgung auf den Zukunftsstandort Ewald ein.

(Foto: AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH)

Nach „Kommunikation und Kooperation“ und „Klimaschutz im Bestand“ steht das Handlungsfeld „klimaschonende Energieversorgung“ im Fokus der dritten Hertener Klimatage. Von 9.30 Uhr bis 18 Uhr diskutieren Fachleute aus Politik, Forschung, Energieversorgung, Wirtschaft und Verwaltung sowie interessierte Bürger im RevuePalast Ruhr über Herausforderungen und Chancen von Energiewende und ambitionierten Klimaschutzzielen in Deutschland. „Wir freuen uns, prominente politische Experten als Gastredner gewonnen zu haben“, betont Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Unter anderem werden der NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Michael Groß, baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Impulsvorträge halten.

„Mit der AGR Gruppe und der Arbeitsgemeinschaft Fernwärme (AGFW) haben wir in diesem Jahr starke Partner im Organisationsteam, die ihre Fachkompetenz zur klimaschonenden Energieversorgung mit in die Tagung einbringen“, betont Dr. Babette Nieder, Geschäftsführerin der Hertener Beteiligungsgesellschaft. Werner Lutsch, Geschäftsführer der AGFW, und Joachim Ronge, Geschäftsführer der AGR Gruppe, teilen ihre Expertise in Fachvorträgen ebenso mit den Teilnehmern wie Thorsten Rattmann, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke.

So spielen in diesem Themenblock sowohl die Herausforderungen einer dezentralen Energieversorgung (Hertener Stadtwerke) als auch die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung in der Versorgung von Städten (AGFW) eine Rolle, als auch die Abfallwirtschaft: „Mit ihren Recyclinganlagen, dem Abfallkraftwerk RZR Herten und den Deponien mit der dortigen Gaserfassung und –verstromung arbeitet die AGR handfest am Umwelt- und Klimaschutz mit“, so AGR-Pressesprecher Michael Block.

„Die Vernetzung unterschiedlicher Kompetenzen ist ein Schwerpunkt im Hertener Klimakonzept 2020+“, erklärt Detlef Großjohann, Bereichsleiter bei den Hertener Stadtwerken. „Deshalb wollen wir auch die Teilnehmer der Fachtragung dazu anregen, Synergien zu nutzen.“ Am Nachmittag schaffen die Veranstalter mit dem Projekt-Speeddating unter dem Titel „Projekt trifft Partner“ ein originelles Angebot, das dazu beitragen kann, neue Partner für innovative Projektideen im Bereich der klimaschonenden Energieversorgung zu finden. Als Input zum Speeddating werden mit den Projekten „Stadt als Speicher“, „Klimaquartier Sennestadt“ und „Erneuerbares Wilhelmsburg“ zudem drei Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Eine Anmeldung zur Fachtagung ist bis Freitag, 16. Oktober 2015, möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 49 Euro, Studierende nehmen kostenlos teil. Die Einladung zur Fachtagung inklusive Antwortfax sind im Internet erhältlich.