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01.09.2015 | Messen

FSB 2015: Kommunen stärker im Fokus

Treffpunkt für kommunale Entscheider, Planer und Landschaftsarchitekten / Zahlreiche Angebote für Freiraum, Schwimmbäder und Sportstätten

Urbane Grünflächen sind wahre Alleskönner: Als Orte der Begegnung, der Erholung, der Integration und Entspannung schaffen sie ein Plus an Lebensqualität im städtischen Umfeld. Ganz nebenbei verbessern Parks, Wälder, Spielplätze oder Schulhöfe gleichermaßen wie begrünte Verkehrsinseln oder Blumentröge das Stadtklima und dienen dem Klimaschutz. Für eine nachhaltige und moderne Stadtplanung sind zusammenhängende Freiflächen, auch „grünes Netz“ genannt, die den ganzen Siedlungsraum durchziehen, deshalb unverzichtbar. Ebenso „Grün“ wie eine moderne urbane Planung sind die neuen Technologien für die Sportwelt: Eine positive Ökobilanz, energetische Sanierung und Energieeffizienz im Sportstättenmanagement sind unersetzliche Paramater für Planung, Sanierung und Bau von Sport- und Freizeitanlagen.

Auch die FSB, die vom 27. bis 30. Oktober 2015 in Köln stattfindet, präsentiert sich nachhaltig, grün, spielerisch, attraktiv und erfolgreich wie nie zuvor. Erneut im Messedoppel mit der aquanale, der internationalen Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente, präsentiert sich die FSB erstmals in den modernen Nordhallen der Koelnmesse. Dank der neuen, thematischen Hallenaufteilung bietet die internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen noch mehr Übersicht für einen ergiebigen Messebesuch. Entscheider, Architekten, Planer oder Landschaftsarchitekten aus dem kommunalen oder privatwirtschaftlichen Bereich finden auf der FSB passgenaue Lösungen und zukunftsorientierte Konzepte, um Freiräume für gesellschaftliche Veränderungen zu konzipieren und anzubieten. Auf der fast ausgebuchten Veranstaltung werden rund 650 Unternehmen aus über 45 Ländern erwartet, die auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Bereits im Vorfeld stößt der neue Messetermin außerhalb der NRW-Herbstferien bei Kommunen und Firmen auf große Resonanz.

Um die FSB 2015 nachhaltig erfolgreich auszubauen, haben die Organisatoren der Koelnmesse gemeinsam mit den ideellen Trägern und Partnern das Messekonzept weiterentwickelt. Die neue thematisch orientierte Hallenbelegung verleiht dem Messeduo noch mehr Schwung. Vom 27. bis 30. Oktober 2015 präsentiert sich das Messedoppel FSB und aquanale in Köln in den Hallen 6, 7, 9 und 10.2. Aussteller beider Veranstaltungen profitieren zukünftig von einer modernen Infrastruktur im neuen Teil des Kölner Messegeländes. Außerdem garantieren die modernen Tageslichthallen eine optimale Wegeführung für den Besucherstrom über den Messe-Boulevard und verfügen über eine perfekte Anbindung an die Congress-Centren Nord und Ost. Der Einlass erfolgt zukünftig über den Eingang Nord, der zahlreiche Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe bietet, sowie den Eingang Ost. Dieser ist verkehrsgünstig an den ICE-Bahnhof und Nahverkehrsknotenpunkt Köln Messe/Deutz sowie an der Straßenbahnhaltestelle „Koelnmesse“ angebunden.

Das neue Konzept soll insbesondere Entscheidungsträgern aus Kommunen und Vereinen, aber auch den zahlreichen internationalen Besuchern mehr Zeit zum ausgiebigen Messebesuch und zum Informationsaustausch geben. Parallel dazu wird in Zusammenarbeit mit nationalen Sport- und Kommunalverbänden das fachliche Rahmenprogramm verstärkt aktuelle Branchenthemen behandeln, die speziell für Kommunen und Vereine von besonderem Interesse sind.
In allen Bereichen der FSB ergänzen zahlreiche Aktionsflächen, aber auch einzelne Fachveranstaltungen das Angebot in den Hallen, zum Beispiel die ISS Solar-Eislauffläche, „das Soccer and more“-Fußballfeld, die „FIBA - World of Basketball“ oder die „Trampolin-Vielfalt by Eurotramp“.

DOSB berät zu Sportstätten
Zu den Verbandspartnern der FSB im Bereich Sportanlagen zählen der DOSB - Deutsche Olympische Sportbund, der Landessportbund NRW, der BSI- Bundesverband Sportartikelindustrie e.V. mit der Gütegemeinschaft Sportgeräte, die ADS-Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter e.V. wie auch die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) und der Weltbasketballverband FIBA (International Basketball Federation).
Der DOSB präsentiert sich erneut gemeinsam mit den Landessportbünden aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Württemberg sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft am eigenen Messestand in der Halle 7. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Sportstätten-Beratungsangebote zur ressourcenschonenden Modernisierung, Sanierung zum Neubau von Sportanlagen sowie Konzepte für ein nachhaltiges Sportstättenmanagement.

Bewegungsräume für Generationen
Durch dem Wechsel in die modernen Nordhallen bietet das FSB-Konzept mit der Halle 9 erstmals eine eigene Halle für die Themen Freiraum, Spielgeräte und Outdoor Fitness. Hier stellen zahlreiche Aussteller ihre Produkte, Projekte und Dienstleistungen zur Planung und Gestaltung von Freiräumen gezielt unter Aspekten wie kommunale Planung und Stadtgestaltung, Spielräume, Raum und Bewegung, demografischer Wandel sowie Mobilität vor. Gemeinsam mit den langjährigen Partnern STADTundRAUM sowie BSFH präsentiert die FSB 2015 neben attraktiv gestalteten Themenbereichen auch inhaltliche Foren mit Mehrwert für Kommunen, Planer und Landschaftsarchitekten.

STADTundRAUM präsentiert auf rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein umfangreiches Areal zu den Themen Urbane Räume sowie Stadt- und Spielplätze. Der Besuchermarktplatz des Bereichs ist ein kommunikatives Zentrum für vertiefende Fachgespräche zwischen Ausstellern, Planern und Messebesuchern. Hier, sowie auf dem angrenzenden, größtenteils als Außenraum gestaltetem Areal, können Messebesucher die Exponate nicht nur anschauen, sondern auch am Objekt direkt ausprobieren. Gezeigt werden u.a. ein Kinderkarussell, eine multifunktionale Bewegungsstation, ein Schultertrainer als Einsteiger-Bewegungsangebot mit Wurzeln in der chinesischen Tradition sowie eine spezielle Sitzbank für Rollatorfahrer.

In der Aufplanung des Areals sind außerdem Sonderthemen und Workshops thematisch integriert. Behandelt werden Themen wie: „Planen im Demografischen Wandel – Städte, Quartiere, Gärten, Barrierefreiheit und Mobilität“, „Spielplatzsicherheit“ sowie „Barrierefreiheit.“ Zum elften Mal wird im Rahmen der FSB der Deutsche SPIELRAUM–Preis verliehen (Freitag, 30. August 2015), mit dem modellhafte und vorbildliche Spielräume ausgezeichnet werden. In diesem Jahr stehen „Barrierefreie Spiel- und Bewegungsräume“ im Fokus.

BSFH mit zwei Themenschwerpunkten in Halle 9
Neben der Präsentation als Branchenverband und als Meetingpoint für alle anliegenden Fragen rund um das Thema Spielplatz, Spielplatzsicherheit und Outdoor Fitness setzt der Bundesverband BSFH (Bundesverband für Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller e.V.) 2015 neue Akzente und Themenbereiche auf dem BSFH FORUM. In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Playground@Landscape" gibt es am 28. und 29. Oktober ebenfalls in Halle 9 ein praxisorientiertes Fachprogramm mit den Themenbereichen „Städte und Gemeinden bringen Bürger in Bewegung - Bewegungsparcours im öffentlichen Raum in Köln“ sowie „Sicherheit an Spielplätzen“. Ein weiterer Partner wird erneut der Deutsche Städte- und Gemeindebund sein.

Freiraum und Outdoor Fitness
Basierend auf den Erfahrungen aus der FSB 2013 mit dem Thema Outdoor Fitness und den attraktiven Umsetzungsmöglichkeiten im Bewegungsraum „FREIRAUM“ haben die Koelnmesse, die Stadt Köln, insbesondere das Sport- und Grünflächenamt, der Kölner Grünstiftung sowie der BSFH ein Konzept eines Referenzparcours entwickelt. Auf einem attraktiven und bereits gut frequentiertem Areal im Kölner Grüngürtelbereich entstand ein Parcours mit zahlreichen Trimm-Geräten für Menschen aller Generationen. Der Trimm-Parcours wird auch im Rahmen der FSB im Oktober thematisiert, sowohl in einem halbtägigen Workshop am 28. Oktober 2015 als auch zur direkten Begehung vor Ort.

PlanerFORUM für kommunale Entscheidungsträger
Auf der Gemeinschaftsfläche „planerFORUM“ in Halle 9 stellen bereits zum zweiten Mal Planer, Planungsbüros und Institutionen ihre Dienstleistungen und Projekte vor. In Kurzvorträgen geben sie zahlreiche Anregungen und zeigen als Best of Practice-Beispiele realisierte und übertragbare Lösungen auf. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten NRW (bdla-nrw) ist mit sechs Mitgliederbüros aktiv. Vorgestellt werden Beispiele aus dem umfangreichen Tätigkeitsspektrum von Landschaftsarchitekten im Außenbereich. Am bdla-Tag am 29. Oktober 2015, haben Besucher vormittags die Möglichkeit, sich zu Themen wie „Golf-Trainingseinheiten im öffentlichen Raum“, „Lebenswerte Stadt für Alle“ oder Planung von Skateanlagen zu informieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

PlanerForum Bäderbau
Die Megatrends Gesundheit und Umweltschutz stehen auch im „PlanerForum Bäderbau“ im Fokus, genauer gesagt die nachhaltige Sanierung von öffentlich genutzten Schwimmbädern sowie das Thema Wasseraufbereitung. Die Veranstaltung findet am 29. Oktober im Rahmen des 6. Kölner Schwimmbad- und Wellness FORUM in Halle 6 statt.

Neu: Forum Sportfreianlagen
Erstmals findet das Forum Sportfreianlagen auf der FSB 2015 statt, wo die IAKS und ihre Partnerverbände aktuelle Trends und Informationen für Planer und Betreiber von Sportplätzen und öffentlichen Freiräumen präsentieren. Den Auftakt am 27. Oktober 2015 macht die FIFA mit einem Seminar zum Thema „New Findings from FIFA’s Artificial Turf Quality Concept“, in dem es um die neuesten Erkenntnisse aus internationalen Forschungsstudien zu Kunststoffrasen geht. Anschließend können sich Betreiber von Kunstrasenplätzen in der Session „Recycling von Kunststoffrasensystemen“ über den Stand der Technik und praktische Tipps bei der Entsorgung ausgedienter Kunstrasenbeläge informieren.

Der zweite FSB-Tag beginnt mit einem Überblick zu den am Markt befindlichen Hybridrasensystemen. Nachmittags richtet sich der Fokus in zwei Seminaren der IAKS Sektion Deutschland auf die Gestaltung öffentlicher Freiräume und Grünflächen zur Förderung von Sport und Bewegung. Am vorletzten Messetag berichten Experten der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) sowie der Stadt Düsseldorf über Managementansätze zur Steuerung kommunaler Sportfreianlagen. Dabei stehen zunächst Benchmarks aus einem kommunalen Kennzahlenvergleich im Vordergrund, während anschließend die Herausforderungen des kommunalen Betreiberalltags thematisiert werden.
Im Anschluss präsentieren Normungsexperten des BGL und Fachleute aus der Produktentwicklung den aktuellen Stand aus Normung und Technik zu Kunststoffrasen, Einstreugranulaten und Kunststoffbelägen.
Am Freitag liegt der Schwerpunkt in einem gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) angebotenen Seminar auf dem Sicherheitsmanagement für Sportplätze.