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15.01.2015 | Nutzfahrzeuge - Elektro-Mobilität, Polizei und Rettungsdienste, Winterdienst

Unimog U 318 am früheren polnischen Grenzübergang "Pomellen" im Einsatz

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Rostock hat zur Erledigung der Pflege- und Unterhaltungsaufgaben am ehe­maligen Grenzübergang Pomellen ihren ersten Unimog Profi-Geräteträger U 318 aus der neuen BlueTec 6-Generation Unimog in Betrieb genommen. Die frühere Grenzübergangsstelle bei Nadrensee in Richtung Polen fungiert zugleich als Handwerkerstützpunkt der BImA.

(Foto: Daimler AG)

Sie liegt an der Autobahn A11 in Mecklenburg-Vorpommern und umfasst ein Straßennetz von rund 20 km. Der neue Unimog wird dort für alle Aufgaben in Zusammenhang mit der ganzjährigen Unterhaltung des Straßennetzes und der entsprechenden Nebenanlagen wie Straßen­böschungen, Bankette, Brachflächen, Gräben, Regensammelbecken und Frei­flächen eingesetzt.

Die Anforderung an das neue Einsatzfahrzeug in Pomellen lautete kurz und bündig: Der neue Unimog sollte das komplette Aufgabenprofil eines in die Jahre gekommenen Unimog U 1450 aus dem Baujahr 1994 mit den bereits im Fuhr­park vorhandenen Geräten übernehmen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der BImA zugunsten des Unimog U 318 war nicht zuletzt der umfangreiche Grundlieferumfang, ergänzt durch die lange Pritsche, den stufenlosen synerge­tischen Fahrantrieb EasyDrive, die hohen Achslasten und die große Wendigkeit des Fahrzeugs. Erteilt und abgewickelt wurde der Auftrag von der lokalen Unimog Generalvertretung Harald Bruhns Land-, Forst-, Gewerbe- und Kommunaltechnik GmbH in Karstädt.

Effizienz beim Ganzjahreseinsatz mit Bestandsgeräten

Die effiziente Erledigung von Winterdienstarbeiten wie Räumen und Streuen er­folgt in Pomellen mit einem Feuchtsalzstreuer SAB 17 und einem Schneepflug CP 2, beide von ASH Aebi Schmidt. Die dreizellige Zweikreis-Hydraulikanlage des Unimog mit proportionaler Steuerung verfügt über eine Schneepflugentlastung, die durch das automatische Ausheben des Schneepflugs bei Fahrtrichtungs­wechseln eine wesentliche Arbeitserleichterung darstellt.

Bei der Ausstattung des neuen U 318 ist von Anfang an darauf geachtet worden, dass alle bereits vorhandenen Geräte für sommerliche Pflegeeinsätze und Mäh­arbeiten, aber auch im Winterdienst mit Schneepflug und Streuer weiter genutzt werden können. Die Ausrüstung mit einer Frontanbauplatte, einer Zapfwelle vorn und hydraulischen Steckeranschlüssen an Front und Heck des Fahrzeugs war daher Pflicht und Kür zugleich: Sie macht den Antrieb eines vorhandenen Dücker-Auslegermähgeräts UNA 500, das zur Unterhaltung des Fahrbahnbegleitgrüns eingesetzt wird, ebenso möglich wie den effizienten Einsatz eines Frontschlegel-Mähers UMK 21 von Dücker zur Pflege von Brach- und Freiflächen.

Materialtransporte zur Instandhaltung von Straßen und Anlagen

Auch der Forderung nach einer effizienten Erledigung von Transportaufgaben mit Anhänger sowie Zugarbeiten wird der neue Unimog Geräteträger in vollem Um­fang gerecht: Hinter dem Fahrerhaus ist eine nach drei Seiten kippbare Pritsche angebracht, die außer dem Mitführen von Werkzeug auch den Transport von Straßenbau-Schüttmaterialien wie Kies oder Sand erlaubt. Im Winter findet der Streusalzbehälter seinen Platz auf der Pritsche. Sind größere Materialmengen gefordert, kann der Unimog U 318 auch als Zugfahrzeug mit unterschiedlichen Anhängertypen eingesetzt werden. Diese können über die Lkw-Anhängekupplung oder über die am Heck zusätzlich montierte Kugelkopfkupplung mit bis zu 3,5 t Anhängelast mitgeführt werden. Für sichere Bremsvorgänge sorgt eine Zwei­kreis-Anhängerbremsanlage.

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