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25.05.2010 | Klima- und Umweltschutz

Die Fachmesse für Emissionshandel "Carbon Expo" findet vom 26. Bis 28. Mai 2010 in Köln statt.

Weder die internationalen Klimaschutzverhandlungen noch der Finanzsektor stehen in den vergangenen Monaten für Erfolgsnachrichten. Wo beide Branchen zusammentreffen - so ließe sich vermuten - sinkt das Stimmungsbarometer ins Minus. Erstaunlich krisenfest zeigen sich demgegenüber die Veranstalter der Carbon Expo, der internationalen Fachmesse zu Emissionshandel und Klimaschutz, die am 26. Mai 2010 in Köln startet.

Mit rund 250 Ausstellern rechnen die Weltbank, die International Emmissions Trading Association (IETA) und die koelnmesse. Mit Blick auf die regionale Wirtschaft und auf die klimapolitischen Perspektiven in Nordrhein-Westfalen wird die EnergieAgentur.NRW die Messe begleiten. Schwerpunkt sind dabei die Kyoto-Klimaschutzprojekte, die auf dem Handel mit CO2-Zertifikaten basieren.

Mit dem Joint Implementation Modellprojekt, kurz JIM.NRW, hat die EnergieAgentur.NRW den Praxistest für diese Projekte "vor der eigenen Haustür" angetreten. Ein kurzer Film auf den Internetseiten der Agentur veranschaulicht jetzt den praktischen Ablauf sowie die ökologischen und ökonomischen Wirkungen bei den teilnehmenden Unternehmen und Kommunen.

Das Projekt ist in 2008 gestartet und endet 2012 mit Auslaufen des Kyoto-Protokolls. Ob Joint Implementation Projekte auch danach noch genutzt werden können, hängt vom Fortgang der internationalen Klimaschutzverhandlungen, aber auch von der Klimapolitik innerhalb der EU ab. Mit zwei Fachveranstaltungen wird die EnergieAgentur.NRW hierzu auf der Carbon Expo die Perspektiven mit internationalen Experten sowie Vertretern des Bundesumweltministeriums erörtern.

Der Kurzfilm zu JIM.NRW, das Programm der Fachveranstaltungen sowie weitere Hintergrundinformationen zu Klimaschutz und Emissionshandel sind auf den Internetseiten der EnergieAgentur.NRW unter http://www.energieagentur.nrw.de
zu finden.