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    <title>Public Manager: Aktuelle-News</title>
    <link>https://www.public-manager.com/</link>
    <description>Aktuelle News von: Public Manager</description>
    <language>de</language>
    <lastBuildDate>Fri, 24 Jan 2025 09:07:22 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Public Manager: Aktuelle-News</title>
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		<item>
			<title>Straßenverkehrsunfälle im November 2024: 4 % weniger Verletzte als im Vorjahresmonat</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/strassenverkehrsunfaelle-im-november-2024-4-weniger-verletzte-als-im-vorjahresmonat.html</link>
			<description>Im November 2024 sind in Deutschland rund 28 000 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 4 % oder 1 200 Verletzte weniger als im Vorjahresmonat.</description>
			<content:encoded><![CDATA[  Die Zahl der Verkehrstoten sank um 12 auf 199 Personen. Die Polizei registrierte im November 2024 insgesamt 217 200 Straßenverkehrsunfälle und damit 5 % weniger als im Vorjahresmonat (-11 900).
Im Zeitraum Januar bis November 2024 erfasste die Polizei 2,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit in etwa so viele wie im Vorjahreszeitraum. Darunter waren 267 400 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 2 545 Menschen getötet wurden. Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65 (-2 %) gesunken. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm um 5 700 (-2 %) ab. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank im selben Zeitraum um 2 % oder 7 800 Menschen auf 334 400]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			<category>Verkehrsmanagement</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 09:07:22 +0100</pubDate>
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		</item>
      
		<item>
			<title>Bevölkerung im Jahr 2024 um 100 000 Menschen gewachsen</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/bevoelkerung-im-jahr-2024-um-100-000-menschen-gewachsen.html</link>
			<description>Zum Jahresende 2024 lebten fast 83,6 Millionen Menschen in Deutschland. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wuchs die Bevölkerung Deutschlands damit um knapp 100 000 Menschen gegenüber dem Jahresende 2023. Auch im Jahr 2024 war die Nettozuwanderung die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Zum Jahresende 2024 lebten fast 83,6 Millionen Menschen in Deutschland. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wuchs die Bevölkerung Deutschlands damit um knapp 100 000 Menschen gegenüber dem Jahresende 2023. Auch im Jahr 2024 war die Nettozuwanderung die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums. Wie in allen Jahren seit der deutschen Vereinigung fiel die Bilanz der Geburten und Sterbefälle 2024 negativ aus, da erneut mehr Menschen starben als geboren wurden. Im Jahr 2023 war die Bevölkerung aufgrund der deutlich höheren Nettozuwanderung noch um knapp 340 000 Personen gewachsen.
Diese Angaben beruhen auf der Fortschreibung des Bevölkerungsbestands auf Basis des aktuellen Zensus 2022. Infolge des Zensus 2022 wurde die Bevölkerungszahl zum Stichtag 15. Mai 2022 um etwa 1,3 Millionen Personen von 84,0 Millionen (Ergebnis auf Basis des vorherigen Zensus 2011) auf 82,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner (neues Ergebnis auf Basis des Zensus 2022) angepasst.
<b>Zahl der Geburten und Sterbefälle leicht gesunken – weiterhin hohes Geburtendefizit</b>
Sowohl die Zahl der Geburten als auch die Zahl der Sterbefälle ging 2024 gegenüber dem Vorjahr um etwa 2,5 % zurück. Ausgehend von den bereits vorliegenden Meldungen der Standesämter ist für 2024 mit 670 000 bis 690 000 Geborenen zu rechnen (2023: 692 989). Die Zahl der Gestorbenen betrug rund 1,00 Millionen (2023: 1,03 Millionen; zur Zahl der Sterbefälle 2024 siehe Pressemitteilung Nr. 017 vom 14. Januar 2025). Daraus ergibt sich für 2024 ein Geburtendefizit (Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen) von 310 000 bis 330 000. Damit war das Geburtendefizit bereits im dritten Jahr in Folge größer als 300 000 Personen. Im Jahr 2023 hatte es bei 335 217 gelegen und einen neuen Höchststand erreicht. Zum Vergleich: Von 1991 bis 2021 hatte Deutschland ein durchschnittliches jährliches Geburtendefizit von 137 380 Personen.
<b>Nettozuwanderung mindestens 34 % niedriger als im Vorjahr</b>
Die Nettozuwanderung (Saldo aus Zu- und Fortzügen über die Grenzen Deutschlands) wird für 2024 auf 400 000 bis 440 000 Personen geschätzt. Sie sank damit 2024 gegenüber dem Jahr 2023 (662 964 Personen) um mindestens 34 % und bewegte sich auf dem Niveau der Jahre 2016 bis 2019 (durchschnittlich 410 000 Personen). Nach vorläufigen Angaben geht diese Entwicklung auf eine geringere Nettozuwanderung vor allem aus Syrien, Afghanistan, der Türkei sowie aus Staaten der Europäischen Union zurück.
<b>Methodische Hinweise:</b>
Die Schätzung des Bevölkerungsstands zum Jahresende 2024 erfolgte anhand der bereits verfügbaren monatlichen Angaben zu Geburten, Sterbefällen sowie zu Zu- und Fortzügen bis einschließlich Oktober 2024. Die noch fehlende Werte für November und Dezember zu Geburten und Wanderungen beruhen auf einer Schätzung. Den vorläufigen Ergebnissen zu Sterbefällen liegt eine Auswertung auf Basis von Rohdaten mit Stand vom 13. Januar 2025 zugrunde. Die Ergebnisse bilden daher einen vorläufigen Stand der Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2024 ab. Die endgültigen Ergebnisse werden im Juli 2025 veröffentlicht.]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			<category>Stadtplanung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:41:45 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/bevoelkerung-im-jahr-2024-um-100-000-menschen-gewachsen.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Haus in Hamburg zu verkaufen</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/haus-in-hamburg-zu-verkaufen-30.html</link>
			<description>Das Einfamilienhaus steht auf einem idyllischen Grundstück von 1.250 qm. Die Wohn- und Nutzfläche beträgt insgesamt 235,75 qm. Im Carport stehen 2 Flächen zur Verfügung. Zusätzlich können noch 1-2 Fahrzeuge auf dem Parkplatz parken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Der Stadtteil Hamburg-Sasel ist ein Stadtteil mit viel Grün und liegt umgeben von den Stadtteilen Volksdorf, Poppenbüttel, Bergstedt, Wellingsbüttel. Das bekannte und große Einkaufszentrum AEZ ist schnell erreichbar. Die Anfahrt zum Flughafen ist problemlos. Alle Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls schnell erreichbar. Das Haus und Grundstück bieten zusätzliche Aus- und Anbaumöglichkeiten. 

]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:37:51 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/haus-in-hamburg-zu-verkaufen-30.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Deutscher Brückenbaupreis 2025: Finalisten stehen fest</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/deutscher-brueckenbaupreis-2025-finalisten-stehen-fest.html</link>
			<description>Die Jury hat sechs Finalisten für den Deutschen Brückenbaupreis 2025 nominiert. Wer siegt, entscheidet sich am 19. März in Dresden, wenn die Preise feierlich an die Gewinnerteams überreicht werden.

</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Jury hat sich vor Ort von den ausgewählten Brücken überzeugt und sich auf sechs Finalisten festgelegt. Der Deutsche Brückenbaupreis wird alle zwei Jahre in den zwei Kategorien Fuß- und Radwegbrücken sowie Straßen- und Eisenbahnbrücken verliehen. Zusätzlich ist ein Sonderpreis Nachhaltigkeit ausgelobt. Gesucht werden Deutschlands beste Brücken-Neubauten, kreative Instandsetzungen und Ertüchtigungen. Ebenso geht es um innovative Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei Brückenbauwerken.
Am 19. März 2025 wird der Deutsche Brückenbaupreis bereits zum zehnten Mal vergeben. Die auslobenden Organisationen Bundesingenieurkammer und Verband Beratender Ingenieure würdigen damit die herausragenden Leistungen der Ingenieurinnen und Ingenieure im Brückenbau.
<b><i>In der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken sind nominiert:</i></b>
<b>Brückenfamilie „Ederbrücken“, Frankenberg (Eder)</b>
Mit der Brückenfamilie „Ederbrücken“ in Frankenberg sind moderne Fuß- und Radwegbrücken entstanden, die sich in das neue Radverkehrskonzept einfügen. Die Ingenieure entwickelten eine elegante und nachhaltige Lösung für eine Blockträgerbrücke aus Holz, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Besonders bemerkenswert: die innovative Konstruktion, die ästhetisch wie funktional überzeugt und neue Impulse im Brückenbau mit Holz setzt.
<b>Bastionskronenpfad, Erfurt</b>
Der Bastionskronenpfad auf dem Petersberg in Erfurt beeindruckt als schlanker Steg, der es Besuchern ermöglicht, die historische Festung aus einer neuen Perspektive zu erleben. Die Ingenieurleistung zeigt sich in der sensiblen Integration des modernen Tragwerks in die denkmalgeschützte Struktur. Der Steg schmiegt sich eng an die Bastionsmauern an; mit der geknickten dynamischen Form ist zudem eine Plattform für einen attraktiven Ausblick integriert.
<b>Neue Regenbrücke, Roding</b>
Als skulpturale, schlanke Fuß- und Radwegbrücke spannt sich die Neue Regenbrücke in Roding über den namensgebenden Fluss Regen. Der wetterfeste Stahl bringt eine besondere Farbe und Textur in die Landschaft ein. Mit modellierten Rampen und einem minimierten Tragwerk haben die Ingenieure den Eindruck einer langgestreckten, dynamischen Brückenlandschaft erzeugt, die sich sensibel in die Natur einfügt und nachts blendfrei und wildschonend beleuchtet ist.
<b><i>In der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken sind nominiert:</i></b>
<b>Rheinbrücke Schierstein, Wiesbaden/Mainz</b>
Die Rheinbrücke Schierstein verbindet Wiesbaden und Mainz im Verlauf der A643. Mit ihrer klaren und reichen Formensprache, die intuitiv dem Kraftfluss folgt, begegnet sie der anspruchsvollen Flusslandschaft. Die gevouteten Stahlhohlkörper des Ersatzneubaus stehen im Kontrast zur filigranen Gestaltung des seitlich angehängten Fuß- und Radwegs, mit dem die Rheinufer besser erschlossen werden. Hier kommen Ästhetik und minimale Umweltbeeinträchtigungen in der Bauphase gekonnt zusammen.
<b>Oderbrücke, Küstrin</b>
Die 266 Meter lange Eisenbahnquerung der Oder bei Küstrin wird im Wesentlichen von einem eleganten Netzwerkbogen mit 130 m Spannweite geprägt. Die Grenzbrücke spannt im Sinne des Wortes den Bogen zwischen dem Eisenbahnnetz in Polen und Deutschland. Durch den Einsatz von Carbonhängern konnten der Hängerquerschnitt und die notwendige Vorspannkraft verringert werden, was eine signifikante Materialeinsparung in allen Bauteilen der Bogenbrücke ermöglichte. Dadurch ist sie ein gelungenes Beispiel für den Einsatz neuer Materialien und Technologien für dauerhafte und nachhaltige Konstruktionen und zeigt eindrucksvoll das Potenzial im modernen Brückenbau.
<b>Elisabethbrücke, Halle (Saale)</b>
Die Elisabethbrücke in Halle stellt eine zentrale Verbindung für den Straßenbahn-, Fuß- und Radverkehr zwischen der Alt- und Neustadt dar. Nach starken Beschädigungen durch das Saalehochwasser im Jahr 2013 wurde der Ersatzneubau nachhaltig, schnell, wartungsarm und robust errichtet. Die Ingenieure wählten eine modulare Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Dabei wurde die neue Straßenbahnanlage barrierefrei gestaltet und Hochwasserschutz integriert.
Die Vielfalt der Einsendungen zeigt erneut die Innovationskraft und das hohe ingenieurtechnische Niveau im Brückenbau. Alle nominierten Bauwerke zeichnen sich durch hohe technische Präzision und eine gelungene Einbindung in ihre Umgebung aus.
<b>Dazu Juryvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Gero Marzahn (Bundesministerium für Digitales und Verkehr):</b>
„Die Auswahl fiel der Jury nicht leicht, da die eingereichten Projekte erneut durch Vielfalt und technische Qualität überzeugt haben. Die nominierten Bauwerke setzen Maßstäbe – sei es in Bezug auf Funktionalität, Nachhaltigkeit oder gestalterische Integration in ihre Umgebung.“
<b>Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer unterstreicht:</b>
„Die nominierten Projekte des Deutschen Brückenbaupreises 2025 sind herausragende Beispiele dafür, wie Ingenieurwissen, Innovation und gestalterische Integration zusammenwirken können. Sie stehen nicht nur für technologische Spitzenleistung, sondern auch für die verantwortungsvolle Gestaltung unserer Lebensräume.“
<b>VBI-Präsident Jörg Thiele fordert:</b>
„Die Finalisten des Deutschen Brückenbaupreises 2025 zeigen eindrucksvoll, welches hohe Niveau der Ingenieurbau in Deutschland erreicht hat. Um dieses Niveau langfristig zu sichern, braucht es verlässliche Investitionen in die Infrastruktur. Planungssicherheit ist entscheidend, damit die Planungsbranche auch in Zukunft innovative und nachhaltige Lösungen entwickeln kann.&quot;
Der Sonderpreis wird bei der feierlichen Preisverleihung am 19. März 2025, am Vorabend des 34. Dresdner Brückenbausymposiums, bekannt gegeben.
Weiterführende Informationen zu den Projekten: 1. Link
Bildmaterial zu den nominierten Brücken: 2. Link]]></content:encoded>
			<category>Gebäude und Grundstücke</category>
			<category>Verkehrsmanagement</category>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:13:37 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/deutscher-brueckenbaupreis-2025-finalisten-stehen-fest.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Land.kann.Vielfalt: 18. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung gestartet</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/landkannvielfalt-18-zukunftsforum-laendliche-entwicklung-gestartet.html</link>
			<description>
&quot;Land.kann.Vielfalt. – Mach mit!&quot; lautet der Aufruf und das Motto des 18. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung, das heute vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, eröffnet wurde. 

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>Beim größten nationalen Forum für die Entwicklung ländlicher Räume  diskutieren über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der  Grünen Woche zwei Tage lang, wie Teilhabe, Demokratie und  gesellschaftlicher Zusammenhalt in ländlichen Regionen gestärkt werden können. Ein  besonderer Fokus des Forums liegt auf den Themen Frauen und Jugend in  ländlichen Räumen. Expertinnen und Experten aus verschiedensten  Organisationen, aus Bund, Ländern und Kommunen diskutieren in 30 Fachforen über Lösungsansätze, wie beispielsweise die Repräsentanz  von Frauen in kommunalen und wirtschaftlichen Gremien gestärkt werden  kann oder wie Jugendliche in politische Entscheidungsprozesse  eingebunden werden können, um ländliche Räume für sie als Lebens- und Arbeitsort attraktiver zu gestalten. </div>
<div></div>
<div><b>Bundesminister Özdemir</b>: „Unsere ländlichen Regionen sind für  mich Sinnbild für Vielfalt und Tatkraft. Hier packen  überdurchschnittlich viele Menschen mit großem Engagement an. Ob als  Mitglied im Gemeinderat oder als Bürgermeister, im kulturellen Bereich, bei der freiwilligen  Feuerwehr, im Sportverein oder auch bei Hilfsangeboten für Senioren oder  Geflüchtete – Ehrenamt kennt viele Gesichter, ist aber immer nah an den  Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Ehrenamtliches Engagement ist ein Grundpfeiler der Daseinsvorsorge und trägt  entscheidend dazu bei, Miteinander zu erhalten und Lebensqualität zu  steigern. Wo Menschen unmittelbar an lokalen Entscheidungsprozessen  teilhaben, wo sie mitgestalten und Verantwortung übernehmen können, werden demokratische Grundwerte jeden Tag mit Leben gefüllt. Wie  wir Teilhabe und ländliche Gemeinden als Keimzellen von Vielfalt und  Demokratie erhalten – darum geht es bei unserem diesjährigen  Zukunftsforum. Das gilt besonders mit Blick auf das Engagement von Frauen und jun<a name="_GoBack"></a>gen Menschen.“</div>
<div></div>
<div><b>Bundesministerin Paus</b>: „Um die Zukunft unserer Gemeinden und  Landkreise anzupacken, brauchen wir alle Stimmen. Noch immer reden zu  wenige Frauen in der Kommunalpolitik mit, bleiben Frauen bei  Entscheidungen für die Gemeinschaft außen vor. Das wollen wir ändern. Mit dem Programm  „Frauen. Vielfalt. Politik.“ holen wir mehr Frauen in die Sitzungsräume  und Ratssäle, wo über kommunale Projekte und Finanzen entschieden wird.  Und wir sorgen dafür, dass auch junge Menschen mitreden: Mit dem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und  Jugendbeteiligung zeigen wir Gemeinden und Landkreisen Wege, wie sich  Bedarfe und Ideen der nächsten Generationen stärker berücksichtigen  lassen. An diesem Plan haben Kinder und Jugendliche über mehrere Jahre mitgearbeitet.&nbsp; Denn nur wer beteiligt ist, gestaltet mit. Unser  Land lebt von Vielfalt, vom Mut zur Veränderung und von Menschen, die  anpacken. Gerade im ländlichen Raum ist das Engagement junger Menschen  und Frauen deshalb unverzichtbar.“</div>
<div></div>
<div><b>Hintergrund:</b></div>
<div>Ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen  Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen, gehört zu den  Kernaufgaben des <b>Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)</b>. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen, in denen mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung lebt, zu stärken.</div>
<div></div>
<div>Mit dem Zukunftsforum als größte nationale Plattform für ländliche  Räume bietet das BMEL Akteurinnen und Akteuren der ländlichen  Entwicklung seit 2008 jährlich während der Grünen Woche eine zentrale  Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer, Diskussion und Austausch zu praktischen  Lösungen.</div>
<ul> <li>Informationen zu BMEL-Projekten und zum Thema „Ländliche Entwicklung“: 1. Link</li><li>Das gesamte Programm und weitere Informationen, insbesondere zum „Markt der Möglichkeiten“: 2. Link</li></ul>
<div></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:03:42 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/landkannvielfalt-18-zukunftsforum-laendliche-entwicklung-gestartet.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Durch neue Gemeinschaftsaufgabe den Klimaschutz in Kommunen effizienter finanzieren</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/durch-neue-gemeinschaftsaufgabe-den-klimaschutz-in-kommunen-effizienter-finanzieren.html</link>
			<description>Wie können Bund und Länder die Kommunen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen besser unterstützen? Ein Policy-Paper des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) empfiehlt die Einführung einer neuen Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen nehmen die Kommunen eine Schlüsselrolle ein, es fehlt jedoch an Geld und Personal. Deshalb schlägt das Difu in einem neuen Policy-Paper eine Lösung vor, wie Haushaltsressourcen möglichst ziel- und wirkungsorientiert zwischen Bund, Ländern und Kommunen verteilt werden könnten. Das Paper wägt zwei Konzepte gegeneinander ab: Die Einführung einer neuen Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz und die Umverteilung von Umsatzsteuereinnahmen zugunsten der Kommunen.
Die Analyse zeigt, dass die Gemeinschaftsaufgabe der Umsatzsteuerumverteilung vorzuziehen ist: Mit der Gemeinschaftsaufgabe können finanzielle Mittel effizient und flexibel dort eingesetzt werden, wo Investitionen in den Klimaschutz nötig und sinnvoll sind. Zudem besteht mit der Gemeinschaftsaufgabe die Möglichkeit, finanzschwache Kommunen gezielt zu unterstützen. Die Umsatzsteuer hingegen wird nach starren Quoten verteilt und folgt damit eher dem Gießkannenprinzip. Eine neue Gemeinschaftsaufgabe bietet laut Difu zudem die Möglichkeit, die sehr hohe Zahl an komplizierten Förderprogrammen in die Gemeinschaftsaufgabe zu überführen. Allerdings ist bei einer neuen Gemeinschaftsaufgabe darauf zu achten, dass der Koordinationsaufwand zwischen Bund, Ländern und Kommunen möglichst geringgehalten wird. Hier gilt es, aus früheren Erfahrungen zu lernen.
Auf den ersten Blick scheint die Umsatzsteuerlösung rechtlich einfacher umzusetzen sein. Prof. Dr. Carsten Kühl, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik und Autor der Studie empfiehlt jedoch: „Es gilt vor allem, die Mittel dort einzusetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden und die größte Klimaschutzwirkung erzielen. Unsere Studie verdeutlicht, dass mit der Gemeinschaftsaufgabe die Klimaschutzaufgaben der Kommunen effizienter und verlässlicher finanziert werden können. Die Gemeinschaftsaufgabe ist die Lösung, mit der Bund, Länder und Kommunen Klimaschutz gemeinsam und effektiv vor Ort umsetzen können“.
Dr. Henrik Scheller, Difu-Teamleiter Wirtschaft, Finanzen und Nachhaltigkeitsindikatorik und Mitautor des Policy-Papers betont: „Nach der Bundestagswahl dürfte das Thema kommunaler Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda stehen. Mit unserem Paper wollen wir Argumente für eine fundierte politische Abwägung der Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsalternativen liefern.”
Die Studie zeigt auch, wie die Gemeinschaftsaufgabe rechtlich und praktisch umgesetzt werden kann. Zur rechtlichen Umsetzung gehören neben der Verfassungsänderung ein einfaches Gesetz, das die Ausgestaltung der Gemeinschaftsaufgabe regelt, sowie ein gemeinsamer Koordinierungsauschuss von Bund, Ländern und – in diesem Fall – auch den Kommunen. Für die praktische Umsetzung schlagen die Autoren drei Optionen vor: Die Förderung von Klimaschutzkonzepten, die Förderung konkreter Investitionsaufgaben wie der Wärmeplanung sowie Förderpauschalen, die die Kommunen frei für Klimaschutz verwenden können, wenn sie einen möglichst hohen Wirkungsgrad nachweisen können.

]]></content:encoded>
			<category>Stadtplanung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 12:32:03 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/durch-neue-gemeinschaftsaufgabe-den-klimaschutz-in-kommunen-effizienter-finanzieren.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Carrier Rental Systems eröffnet größtes Depot für Mietklimaanlagen in Europa</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/carrier-rental-systems-eroeffnet-groesstes-depot-fuer-mietklimaanlagen-in-europa.html</link>
			<description>Carrier Rental Systems, ein Unternehmensbereich der Carrier Klimatechnik GmbH, hat in Gelsenkirchen ein neues Depot für seinen Mietgerätepark mit rund 25.000 Quadratmetern Nutzfläche im Innen- und Außenbereich in Betrieb genommen. Über 4.000 Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, darunter Wärmepumpen, Kühltürme, Chiller und Rooftop-Geräte, sind dort ständig verfügbar. </description>
			<content:encoded><![CDATA[  Carrier unterstreicht mit der Investition sein Engagement für Wachstum und Innovation im Bereich Mietlösungen. Die Carrier Klimatechnik GmbH ist Teil der Carrier Global Corporation (NYSE:CARR), weltweit führender Anbieter von intelligenten Klima- und Energielösungen.&nbsp;
Carrier Rental Systems hatte 2024 einige Großaufträge zu erfüllen, darunter internationale Sportevents an verschiedenen Orten in Deutschland. Um alle Kunden während der Veranstaltungen und die insgesamt steigende Nachfrage nach Mietlösungen uneingeschränkt bedienen zu können, investierte das Unternehmen in eine deutliche Vergrößerung seines Maschinenparks. Mit den neuen Räumlichkeiten in Gelsenkirchen entstand das größte Lager von Carrier Rental Systems in Europa. Das Depot dient als Zentrallager für die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ermöglicht eine schnelle und effiziente Belieferung der gesamten DACH-Region. Ein weiteres Rental-Depot befindet sich in Massenbach bei Heilbronn.&nbsp;
„Der Bedarf an temporärer Klimatisierung für Veranstaltungen, aber auch für Produktionsprozesse in Industrie, Büro und Gewerbe ist immens gestiegen“, erklärt Sven Vogl, HVAC Central Europe Rental Systems Director. „Unser kürzlich eröffnetes Depot für mobile Mietklimasysteme in Gelsenkirchen markiert einen bedeutenden Meilenstein. Es unterstreicht unseren Fokus auf Expansion und innovative Entwicklungen im Sektor der temporären Kälte-, Klima- und Heizungstechnik.“&nbsp;
<b>Modernster technischer Standard</b>&nbsp;
Das neue Depot verfügt über drei Hallenkräne mit einer Tragkraft von bis zu 10 Tonnen und bietet auf rund 25.000 Quadratmetern Nutzfläche im Innen- und Außenbereich ausreichend Platz für den wachsenden Maschinenpark. Neben Lagerflächen stehen auch Büroflächen zur Verfügung. Umweltfreundliche Systeme wie die Regenwassernutzung spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Qualitätssicherung und der Schutz von Mitarbeitenden, Partnern und Kunden. So erfüllt das neue Depot die höchsten Standards, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten.&nbsp;
Mit rund 4.000 Geräten ist in Gelsenkirchen eine breite Palette hochwertiger Anlagen der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik ständig verfügbar, darunter Wärmepumpen, Kühltürme, Chiller, Rooftop-Geräte, und viele weitere Module wie Mietkältemaschinen, AHUS, Split-Systeme, Luft/Wasser-Wärmetauscher, Heizzentralen, Luftreiniger sowie Be- und Entfeuchter. Darüber hinaus dient das Depot als Zwischenlager für Neugeräte.&nbsp;
Um den Kundenanforderungen im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden, hat Carrier Rental Systems seine Flotte um neue, umweltbewusstere und effizientere Geräte, darunter HFO-Chiller, erweitert. Damit ist Carrier Rental Systems Vorreiter in der Vermietungsbranche.&nbsp;
<b>Umfassende Test- und Schulungsmöglichkeiten</b>&nbsp;
Mit einem 250 Quadratmeter großen, vollautomatisierten, überdachten Prüfstand mit modernster Regelungstechnik und bester Klassifizierung stellt das neue Depot optimale Voraussetzungen zur Verfügung, um Geräte intensiv zu testen, zu protokollieren und an Kundenanforderungen anzupassen. In Kooperation mit dem IKKE (Informationszentrum für Kälte-, Klima- und Energietechnik) in Duisburg bietet Carrier nun eine umfassende Testinfrastruktur: Das IKKE testet und konfiguriert Anlagen bis 50 KW, das Depot Gelsenkirchen Anlagen ab 50 KW. Techniker, Servicepersonal und Auszubildende erhalten Ad-hoc-Live-Schulungen an allen verfügbaren Maschinen.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Beschaffungspraxis</category>
			<category>Gebäudemanagement</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:51:31 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/carrier-rental-systems-eroeffnet-groesstes-depot-fuer-mietklimaanlagen-in-europa.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Hanaus erster Photovoltaik-Park eröffnet</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/hanaus-erster-photovoltaik-park-eroeffnet.html</link>
			<description>„Stromerzeugung aus Sonnenenergie auf einer Fläche, die so groß wie zwölf Fußballfelder ist: Mit dieser neuen Photovoltaikanlage entwickeln wir - zusammen mit dem Gemeinschaftskraftwerk Hanau sowie dem Umspannwerk - ein gewaltiges Areal auf der ehemaligen Großauheim-Kaserne zu einem innovativen Energiezentrum für unsere Stadt“, ordnen Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtwerke...</description>
			<content:encoded><![CDATA[  Das 38,5 Hektar große Gebiet der ehemaligen Großauheim-Kaserne gehört zu den 340 Hektar Konversionsfläche, die Ende 2008 durch den Abzug des US-Militärs für zivile Nutzung freigeworden war. Als Grundstückseigentümerin schrieb die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Fläche aus, um dort einen Photovoltaik-Park zu errichten. Den Zuschlag erhielt die SolarWerk Hanau GmbH, die gemeinsam von den Stadtwerken Hanau und deren langjährigen Partner AHS-Solar aus Biebergemünd gegründet wurde. Das Konzept, mit dem die Gesellschaft in der Ausschreibung überzeugen konnte, wurde nun umgesetzt. Auf dem Gelände entsteht daneben das Gemeinschaftskraftwerk Hanau, welches gemeinsam mit der Mainova betrieben wird, ebenso wie das Umspannwerk der Hanau Netz sowie der vom Betreiber Data4 zu errichtende Rechenzentrums-Campus.<br />&nbsp;<br />&quot;Mit einer Spitzenleistung von 9,48 Megawatt ist der Photovoltaik-Park die größte Anlage in der Stadt, auf einer Gesamtfläche von rund 90.000 Quadratmetern außerdem eine der größten in Hessen&quot;, sagt Martina Butz. Bis annährend zehn Millionen Kilowattstunden werden dort jährlich produziert werden. Damit können bei einem angenommenen Durchschnittsverbrauch von 3.000 Kilowattstunden im Jahr rechnerisch etwa 3.300 Privathaushalte mit ökologisch erzeugtem Strom versorgt werden. &quot;Dies ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des CO2-Minderungspfades der Stadtwerke Hanau&quot;, so Martina Butz. &quot;Hierbei sind wir bestrebt, auch die Hanauer Bürgerschaft und unsere Kunden an unseren erneuerbaren Vorzeigeprojekten teilhaben zu lassen. Daher prüfen wir intensiv Beteiligungsmodelle. Wir werden zeitnah ein attraktives Angebot in Bezug auf die größte Photovoltaikanlage Hanaus veröffentlichen&quot;, kündigt die Stadtwerke-Geschäftsführerin an.<br />&nbsp;<br />Im Herbst wurde der Stadt Hanau im bundesweiten Städte-Solar-Ranking bei Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Platz 2 und im Gesamtklassement aller 194 Städte Platz 8 für PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden bescheinigt. &quot;Photovoltaikanlagen ermöglichen die Produktion sauberen und nachhaltigen Stroms. Wir tragen aktiv dazu bei, für die Bürgerinnen und Bürger eine innovative Energiezukunft zu gestalten&quot;, sagt Oberbürgermeister Kaminsky. &quot;Gemeinsam errichten wir für und mit Hanau seit mehr als zehn Jahren PV-Anlagen. Hier wurde früh erkannt, dass großflächige Anlagen zielführend für eine nachhaltige, ökonomisch tragbare und ökologisch sinnvolle Energieversorgung sind&quot;, so AHS-Geschäftsführer Jens Hommel.<br />&nbsp;<br />Der Bestand an Photovoltaik-Anlagen soll sich bis 2030 vervierfachen. &quot;Der Blick geht weiter nach vorne, wir prüfen zurzeit gemeinsam mit der Stadt Flächen in Hanau, um weitere Photovoltaik-Anlagen zu erreichten&quot;, so Martina Butz.<br />&nbsp;<br /><b>Hanaus Photovoltaik-Park in Zahlen:</b><br />Fläche: 90.000 Quadratmeter<br />Leistung: 9,4 Megawatt (MW) peak<br />Ertrag: 9,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) jährlich<br />Zahl der Solarmodule: 21.000<br />Neigung der Solarmodule: 17 Grad<br />Ausrichtung: Süden<br />Maximale Höhe: 2,80 Meter]]></content:encoded>
			<category>Energie</category>
			<category>Stadtplanung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:18:03 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/hanaus-erster-photovoltaik-park-eroeffnet.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Bei Kommunaler Wärmeplanung Zeit und Kosten sparen</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/bei-kommunaler-waermeplanung-zeit-und-kosten-sparen.html</link>
			<description>Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) kommt offenbar ins Rollen. Laut Angaben des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende (KWW) in Halle beschäftigen sich bereits mehr als ein Drittel der Kommunen konkret mit dem recht aufwändigen, strategischen Planungsinstrument. Darunter seien alle großen Kommunen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Die Kommunale Wärmeplanung ist für knapp 11.000 Städte und Gemeinden verpflichtend und soll kommunalpolitischen Entscheidern, Bürgern und der Wirtschaft Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, wie künftig die Wärmeversorgung klimaneutral organisiert werden kann. Wenn die Kommunen im Verfahren ihre Möglichkeiten für eine effizientere Ablaufplanung nutzen, dann können sie nach Ansicht der Allianz Freie Wärme nicht nur ihren Aufwand und die Kosten reduzieren, sondern sie schaffen für und bei den Bürgern Transparenz und Akzeptanz für die meist anspruchsvollen Folgeprojekte, die sich aus der KWP ergeben.&nbsp;&nbsp; 
<b>KWP kostet Zeit und Geld – Transparenz gegenüber Bürgern dringend erforderlich</b>
Das aufwändige, in mehreren definierten Phasen umzusetzende Verfahren stellt für die Städte und Gemeinden i.d.R. eine große Herausforderung dar. Meist erstreckt es sich bis zur Fertigstellung über ein bis zwei Jahre, es bindet Personal, erfordert darüber hinaus Zeit und verursacht erhebliche finanzielle Kosten. Zudem ist vom Gesetzgeber im Einklang mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ausdrücklich festgelegt, gegenüber der Bevölkerung möglichst transparent vorzugehen. Denn am Ende geht es bei Bürgern und Wirtschaftsunternehmen nicht nur um die Akzeptanz der KWP-Ergebnisse, sondern auch um die darauffolgenden Umsetzungsmaßnahmen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung, ihre Machbarkeit und letztlich deren Finanzierung.
<b>Optimierung der KWP-Abläufe senkt Kosten bringt Klimaschutz voran</b>
„Um Aufwand und Kosten zu reduzieren, empfiehlt die Allianz Freie Wärme den Kommunen bereits im Rahmen der frühen Eignungsprüfung nach § 14 WPG die Gebiete direkt öffentlich auszuweisen, die sich nicht für Wärmenetze eignen“, rät Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Hintergrund ist unter anderem, dass der wirtschaftliche Betrieb von Wärmenetzen kein Automatismus und daher im Rahmen der KWP auch dahingehend zu prüfen ist. Nach Angaben von Fachverbänden wird der Aus- und Neubau von Nah- und Wärme bundesweit Investitionen in Höhe mehrerer Milliarden verursachen. Die weitere Betrachtung nicht geeigneter Wohn- und Gewerbegebiete kann dann aus der KWP-Projektarbeit genommen werden und zur Entlastung beitragen. „Darüber hinaus schafft dies gegenüber den Bürgern und dem lokalen Heizungshandwerk Planungssicherheit, für das was kurzfristig schon in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz getan werden kann“, so Andreas Müller weiter.
<b>Frühe gemeinsame Bürgerinformation schafft Vertrauen und Akzeptanz</b>
„Wenn Kommunen, Energieversorger, Fachhandwerk, die Innungen und andere Institutionen vor Ort schon früh und gemeinsam gegenüber den Bürgern in die KWP eingebunden sind, dann profitieren alle“, argumentiert Andreas Müller. Zu diesem Zweck müssten in puncto Transparenz und Bürgerservice bereits in den ersten regionalen Infoveranstaltungen neben dem KWP-Verfahren alle zugelassenen, GEG-konformen Heizungs- und Ofentechniken vorgestellt werden. Hierbei können die Kreishandwerkerschaften und SHK-Innungen vor Ort fachgerecht unterstützen, weil deren Betriebe die lokalen Bedingungen bestens kennen.&nbsp; 
Weitere Details zur KWP, zu Projekten und Downloads: siehe Link]]></content:encoded>
			<category>Energie</category>
			<category>Stadtplanung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 10:10:35 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/bei-kommunaler-waermeplanung-zeit-und-kosten-sparen.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Mikrozensus 2025 gestartet: Amtliche Befragung bei 1 % der Bevölkerung</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/mikrozensus-2025-gestartet-amtliche-befragung-bei-1-der-bevoelkerung.html</link>
			<description>Der Mikrozensus 2025 hat begonnen. Von Januar bis Dezember 2025 wird insgesamt 1 % der Bevölkerung in privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften nach einem statistischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bittet die zufällig ausgewählten Haushalte um ihre Unterstützung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Stellvertretend für viele andere Menschen in Deutschland geben sie Auskunft zu Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Staatsangehörigkeit und Einwanderungsgeschichte, Einkommen und Lebensbedingungen sowie Internetnutzung. Die Ergebnisse des Mikrozensus stehen der Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien zur Verfügung.
<b>Daten des Mikrozensus sind wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage</b>
Der Mikrozensus stellt – anders als der Zensus, der in der Regel alle zehn Jahre durchgeführt wird (zuletzt 2022) – jährlich aktuelle Daten zur Struktur sowie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Bevölkerung bereit. Die Ergebnisse des Mikrozensus bilden eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen, die das Leben der Menschen in Deutschland betreffen. Sie fließen unter anderem in die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung und der Länder ein sowie in den Kinder- und Jugendbericht, den Familienbericht, den Bildungsbericht, den Migrationsbericht und den Integrationsbericht der Bundesregierung.
Des Weiteren sind im Mikrozensus Fragen der europaweit durchgeführten Statistiken zur Arbeitsmarktbeteiligung, zu Einkommen und Lebensbedingungen sowie zur Internetnutzung integriert. Diese international vergleichbaren Ergebnisse sind bedeutsam für Maßnahmen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Europäischen Union (EU), zum Beispiel durch die Verteilung finanzieller Mittel aus den Regional- und Sozialfonds der EU.
<b>Was erwartet die ausgewählten Mikrozensus-Haushalte?</b>
Haushalte, die nach einem statistischen Zufallsverfahren für den Mikrozensus ausgewählt wurden, werden von ihrem Statistischen Landesamt angeschrieben und sind gesetzlich zur Auskunft verpflichtet. Die Befragten können den Mikrozensus-Fragebogen online ausfüllen. Einige Statistische Landesämter setzen für die Befragungen Interviewerinnen und Interviewer ein (sogenannte Erhebungsbeauftragte). Die Befragung kann dann persönlich bei den Befragten zu Hause oder telefonisch durchgeführt werden. Werden keine Erhebungsbeauftragten eingesetzt, können die Befragten ein telefonisches Interview mit Mitarbeitenden des Statistischen Landesamtes vereinbaren. Für alle Haushalte besteht zudem die Möglichkeit, den Mikrozensus-Fragebogen in Papierform auszufüllen.
Um auch Aussagen über Veränderungen und Entwicklungen in der Bevölkerung treffen zu können, werden die ausgewählten Haushalte in der Regel bis zu viermal (maximal zweimal innerhalb eines Jahres) befragt.
Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung persönlicher Daten gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet. Die Angaben der Befragten werden anonymisiert und in einem aus Ziffern bestehenden Datensatz zusammengefasst. Ergebnisse werden ausschließlich in hochgerechneter Form veröffentlicht, so dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist.
<b>Mikrozensus-Erstergebnisse 2024 und Ergebnisse der Vorjahre werden an den Zensus 2022 angepasst und stehen voraussichtlich Ende Mai 2025 zur Verfügung</b>
Zur Verkürzung des Zeitraums zwischen Ende des Erhebungsjahres und Ergebnisbereitstellung werden seit dem Erhebungsjahr 2020 zwei Ergebnisarten – Erst- und Endergebnisse – unterschieden. Die Veröffentlichung der Endergebnisse des Mikrozensus 2023 wäre üblicherweise Ende Januar 2025 und die Veröffentlichung der Erstergebnisse 2024 Ende März 2025 vorgesehen gewesen. Eine Veröffentlichung zu diesen Zeitpunkten hätte jedoch nur auf einer Zensus-2011-basierten Bevölkerungsfortschreibung erfolgen können, die kurz danach hätte revidiert werden müssen.
Zur Anpassung der im Mikrozensus erhobenen Daten an die Größe und Struktur der Gesamtbevölkerung werden die Eckwerte der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes verwendet. Mit dem Zensus 2022 hat die Bevölkerungsfortschreibung eine neue Grundlage erhalten. Die bisherige Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011 wird schrittweise abgelöst und die überarbeiteten Bevölkerungszahlen werden dann in die Eckwerte für die Hochrechnung der Mikrozensus-Ergebnisse übernommen.
Die Erstergebnisse des Mikrozensus 2024 sowie die Endergebnisse des Mikrozensus 2023 werden mit Eckwerten auf Basis des Zensus 2022 hochgerechnet und voraussichtlich Ende Mai 2025 veröffentlicht. Zeitgleich sollen auch die revidierten Mikrozensus-Endergebnisse für 2021 und 2022 veröffentlicht werden. Somit liegen auf Basis des neuen Hochrechnungsrahmens zum gleichen Zeitpunkt die Ergebnisse des Mikrozensus 2021 bis einschließlich 2024 vor.
<b>Weitere Informationen:</b>
Weitere Informationen zur Umstellung auf den Zensus 2022 und dem Vorgehen bei den Mikrozensus-Unterstichproben zur Arbeitsmarktbeteiligung, zu Einkommen und Lebensbedingungen sowie zur Internetnutzung bietet eine Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Der Begriff Mikrozensus bedeutet „kleine Volkszählung“ und ist eine gesetzlich verbindliche, repräsentative Befragung von Haushalten in Deutschland. Die Befragung wird seit 1957 von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder gemeinschaftlich durchgeführt.
Ein Video erklärt, was der Mikrozensus ist, wozu er durchgeführt wird, wie die Haushalte zufällig ausgewählt werden, warum sie mitmachen müssen und was mit ihren Antworten passiert. Das Video ist auch in Arabisch, Englisch, Polnisch, Russisch und Türkisch verfügbar.
Weitere Informationen zum Mikrozensus und Antworten auf häufige Fragen sind zu finden (siehe Link).]]></content:encoded>
			<category>Umfragen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 09:30:00 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/mikrozensus-2025-gestartet-amtliche-befragung-bei-1-der-bevoelkerung.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Wuppertaler Stadtwerke neu im BDEW</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/wuppertaler-stadtwerke-neu-im-bdew.html</link>
			<description>Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind zum 1. Januar als Mitglied dem  Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) beigetreten. Die WSW  gehören zu den größten Stadtwerken in Nordrhein-Westfalen und sind  Grundversorger für rund 350.000 Einwohner in Wuppertal. Neben der Strom-  und Wärmeversorgung kümmern sich die WSW auch um die  Trinkwasseraufbereitung sowie die Stadtentwässerung. Im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind zum 1. Januar als Mitglied dem  Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) beigetreten. Die WSW  gehören zu den größten Stadtwerken in Nordrhein-Westfalen und sind  Grundversorger für rund 350.000 Einwohner in Wuppertal. Neben der Strom-  und Wärmeversorgung kümmern sich die WSW auch um die  Trinkwasseraufbereitung sowie die Stadtentwässerung. Im Fokus der  Geschäftstätigkeit stehen aktuell der Ausbau der Erneuerbaren Energien,  die Vermarktung Erneuerbarer Energiedienstleistungen, die Erzeugung und  Nutzung von Wasserstoff im Konzernverbund mit der WSW mobil GmbH und der  Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH (AWG) sowie die  Digitalisierung.
„Als Wegbereiter der Energie- und Mobilitätswende in  Wuppertal haben wir ambitionierte strategische Ziele für Klimaschutz,  Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Die enge Zusammenarbeit mit anderen  kommunalen Versorgern, die vor den gleichen Herausforderungen stehen,  ist für uns als Unternehmen und für die Kommunalwirtschaft insgesamt  unabdingbar. Nur so kann der Wandel in der Energiewirtschaft gelingen“,  begründet der WSW-Vorstandvorsitzende Markus Hilkenbach die Entscheidung  seines Unternehmens für die Mitgliedschaft im BDEW.
„Wir heißen die Wuppertaler Stadtwerke herzlich willkommen  und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit im Verband“, so  Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Wir stehen  vor der großen Herausforderung, in turbulenten Zeiten die Energiewende  voranzutreiben, die Wasserversorgung gegen den Klimawandel zu sichern  und die hohe Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. In diesen  dynamischen Zeiten ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen wie die  WSW aktiv in den Dialog eintreten, Best Practices austauschen und  gemeinsam an Lösungen arbeiten. Nur im Schulterschluss können wir den  notwendigen Wandel vorantreiben.“
In der WSW-Unternehmensgruppe sind knapp 3000 Mitarbeitende  beschäftigt. Als Nahverkehrsunternehmen sind die WSW Betreiber der  weltberühmten Schwebebahn.]]></content:encoded>
			<category>Unternehmensnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 09:10:00 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/wuppertaler-stadtwerke-neu-im-bdew.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Öffentliche Bildungsausgaben 2023 um 4,3 % gestiegen</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/oeffentliche-bildungsausgaben-2023-um-43-gestiegen.html</link>
			<description>Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2023 auf gut 184 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) 4,3 % oder 8 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2022. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung gaben die öffentlichen Haushalte damit im Jahr 2023 insgesamt 2 200 Euro je Einwohnerin und Einwohner für Bildung aus (2022: 2 100 Euro), bezogen auf die Einwohnerinnen und Einwohner unter 30 Jahren waren es 7 200 Euro (2022: 7 000 Euro). Der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag allerdings 2023 mit 4,5 % unter dem Niveau des Vorjahres (2022: 4,6 %).
<b>Knapp die Hälfte der Ausgaben floss in die Schulen</b>
Für die Schulen wurde 2023 mit 90 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) der öffentlichen Bildungsausgaben verwendet. 44 Milliarden Euro beziehungsweise 24 % entfielen auf die Kindertagesbetreuung und 36 Milliarden Euro (20 %) auf die Hochschulen. Die restlichen 15 Milliarden Euro (8 %) wurden für die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern (9 Milliarden Euro bzw. 5 %), für Jugend- und Jugendverbandsarbeit (3 Milliarden Euro beziehungsweise 2 %) und für das Sonstige Bildungswesen (3 Milliarden Euro beziehungsweise 1 %) ausgegeben.
<b>Rückgang der Bildungsausgaben auf Bundesebene</b>
Die Bildungsausgaben des Bundes lagen im Jahr 2023 mit 12 Milliarden Euro um 0,9 Milliarden Euro oder 7 % unter dem Vorjahreswert. Dies ist insbesondere auf niedrigere Zuweisungen an das Sondervermögen für den Digitalpakt Schule im Berichtsjahr 2023 zurückzuführen. Durch unregelmäßige Zuführungen an Sondervermögen kann es im Zeitverlauf zu Ausgabenschwankungen kommen. Von den Bundesmitteln wurden jeweils gut 5 Milliarden Euro für Hochschulen (44 %) und für die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmern (45 %) verwendet. Für das Sonstige Bildungswesen wurden 0,6 Milliarden Euro (5 %) ausgegeben, für die Jugend- und Jugendverbandsarbeit 0,5 Milliarden Euro (4 %) und für die Schulen 0,3 Milliarden Euro (2 %). Für die Kindertagesbetreuung fielen beim Bund keine nennenswerten Ausgaben an. 
<b>Länder und Gemeinden verzeichnen Mehrausgaben</b>
Die Länder gaben insgesamt 126 Milliarden Euro aus und stellten damit gut zwei Drittel (68 %) der öffentlichen Bildungsausgaben im Jahr 2023. Im Vergleich zu 2022 stiegen die Ausgaben der Länder um 4 Milliarden Euro oder 3 %. Von den Landesmitteln wurden 70 Milliarden Euro (55 %) für den Schulbereich, 31 Milliarden Euro (25 %) für die Hochschulen und 21 Milliarden Euro (17 %) für die Kindertagesbetreuung aufgewendet. Die restlichen 4 Milliarden Euro (3 %) entfielen auf die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmern, das Sonstige Bildungswesen und die Jugend- und Jugendverbandsarbeit. 
Auf Gemeindeebene lässt sich ein Anstieg der Ausgaben um 4 Milliarden Euro (+11 %) auf insgesamt 47 Milliarden Euro beobachten. Die Gemeinden verwendeten mit 23 Milliarden Euro (48 %) knapp die Hälfte ihrer Gesamtausgaben im Bildungsbereich für die Kindertagesbetreuung, weitere 20 Milliarden Euro (42 %) wurden im Schulbereich ausgegeben. Jeweils 2 Milliarden Euro wurden für die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmern (5 %) und die Jugend- und Jugendverbandsarbeit (4 %) aufgebracht. Auf den Bereich Sonstiges Bildungswesen entfielen bei den Gemeinden kaum Ausgaben (0,5 Milliarden Euro beziehungsweise 1 %), auf den Bereich Hochschulen gar keine.
<b>Methodische Hinweise:</b>
Die öffentlichen Bildungsausgaben werden grundsätzlich in jeweiligen Preisen (nominal beziehungsweise nicht preisbereinigt) angegeben. Reale (preisbereinigte) Angaben werden hierzu vom Statistischen Bundesamt nicht berechnet. ]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			<category>Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 08:28:25 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/oeffentliche-bildungsausgaben-2023-um-43-gestiegen.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Verpackungsrecycling gelingt nur mit richtiger Mülltrennung</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/verpackungsrecycling-gelingt-nur-mit-richtiger-muelltrennung.html</link>
			<description>Der Trend ist positiv. Insgesamt wurden von den dualen Systemen 2023 im Vergleich zum Vorjahr mehr Verpackungen recycelt. Das gaben das Umweltbundesamt (UBA) und die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) am 21. Januar 2025 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Die deutsche Entsorgungswirtschaft sammelt, sortiert und recycelt große Mengen an Verpackungsabfällen aus privaten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ So gelingt es wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Die strikte Mülltrennung ist nach Einschätzung der beiden Behörden die zentrale Voraussetzung, um das Recycling weiter auszubauen.<br />Die Vorgaben für die gesetzlichen Recyclingquoten sind seit 2018 deutlich gestiegen. Die dualen Systeme haben fünf von acht Recyclingquoten erreicht, zum Teil sogar übererfüllt. Dazu zählen Eisenmetalle, Aluminium sowie Papier, Pappe, Karton (PPK) und Kunststoffe. Bei den Kunststoffen gibt es zwei Quoten: eine, welche die rein werkstoffliche Verwertung ausweist, und eine zweite, für welche sowohl Recycling als auch Energieerzeugung angerechnet werden.
Bei den werkstofflich recycelten Kunststoffverpackungen stieg der Recyclinganteil von 2018 bis 2023 von 42,1 auf 68,9 Prozent. „Diese Entwicklung ist besonders erfreulich“, erklärt Gunda Rachut, Vorstand der ZSVR. „Das ist eine Kraftanstrengung der deutschen Entsorgungs-wirtschaft und zeigt, dass diese zukunftsorientiert und leistungsfähig an den notwendigen Weiterentwicklungen arbeitet.“ Bei den Glasverpackungen wurde die Quote um 6,9 Prozentpunkte verfehlt, zu viel Altglas landet im Restmüll und nicht im Glascontainer. Die Recyclingquote von Getränkekartonverpackungen lag um 8,7 Prozentpunkte unter der geforderten Quote. Dennoch weisen Glas und Getränkekartons höhere Werte aus als im Jahr 2022. „Das gesammelte Glas wird zu fast 100 Prozent wieder in Behälterglas eingesetzt. Umso tragischer ist es, dass immer noch zu viel Glas im Restmüll landet. Wir appellieren an alle Beteiligten - Systeme, Kommunen, Handel und Verbraucher*innen - den Glasverpackungen eine Chance auf den Wirtschaftskreislauf zu geben“, fordert Gunda Rachut.
Sorgen bereiten der ZSVR weiterhin die sonstigen Verbundverpackungen. Bei diesem schlecht zu recycelnden Verpackungstyp wurde die Quote erneut deutlich verfehlt. Die Verfehlung lag sogar um weitere 7,9 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Die Produzentenverantwortung wird hier noch nicht ausreichend umgesetzt, die Beteiligten bemühen sich nicht genug um die notwendigen Verwertungskapazitäten.
Die größten Herausforderungen beim Recycling sind die fehlerhafte Vorsortierung und Mülltrennung durch Verbraucher*innen. Zudem hat sich nach Aussagen der Systeme die Qualität des Sammelgemischs durch Fehlwürfe zum Teil deutlich verschlechtert. Viele Abfälle landen in den falschen Sammelbehältnissen. Das führt zu erhöhten Sortier- und Recyclingaufwänden, steigenden Kosten und hat zudem auch geringere Sortiermengen nach Materialarten zur Folge, die für ein hochwertiges Recycling letztlich zur Verfügung stehen.
<b>Besser trennen, besser recyceln</b><br />„Das Verpackungsrecycling braucht uns alle, denn ohne konsequente Mülltrennung bei den Verbraucher*innen geht es nicht“, sagt Dr. Bettina Rechenberg, Fachbereichsleiterin Kreislaufwirtschaft beim ⁠ UBA ⁠. „Nur wenn die Abfälle zuhause in der richtigen Tonne entsorgt werden, können die enthaltenen Materialien gut zurückgewonnen werden. Das schont die Ressourcen und schützt auch das ⁠ Klima ⁠.“
Grundsätzlich steht Deutschland gut da: Bereits jetzt spart das Recycling von Verpackungen aus privaten Haushalten rund 2 Millionen Tonnen CO 2 pro Jahr, bis 2030 könnten es laut einer Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2022 sogar 2,55 Millionen Tonnen sein. Leider befinden sich nach Erkenntnissen des UBA aber oft noch 20 bis 40 Prozent Restmüll in der gelben Tonne oder dem gelben Sack. Das erschwert das Recycling erheblich. Gleichzeitig entsorgen Verbraucher*innen viele gut recycelbare Verpackungen im Restmüll. Damit gehen diese für das Recycling verloren.
In anderen EU-Staaten sei die Sammelqualität inzwischen besser, berichteten Entsorgungsunternehmen dem UBA. „Die Deutschen galten lange Zeit als Weltmeister der Mülltrennung. Diesen Titel sollten wir uns zurückholen. Vor allem bei der Getrenntsammlung von Altglas ist hier noch Luft nach oben“, so Rechenberg. „Das gelingt nur als Teamleistung. Wenn alle mithelfen, bin ich optimistisch, dass wir noch besser werden können.“
Von einer besseren Mülltrennung profitiert auch die deutsche Wirtschaft, die auf recycelte Rohstoffe angewiesen ist. Ab 2030 müssen alle Verpackungen recyclingfähig sein und die Unternehmen aufgrund neuer EU-Vorschriften in ihren Verpackungen bestimmte Mindestanteile an zurückgewonnenen Sekundärrohstoffen (⁠ Rezyklate ⁠) einsetzen. Damit sollen Verpackungen umweltfreundlicher werden.
<b>Initiative informiert über Mülltrennung</b><br />Hilfreiche Hinweise und Erklärungen zur Mülltrennung finden Verbraucher*innen auf der Internetseite (siehe Link). Als Faustregel empfiehlt das UBA: Alle leeren Verpackungen aus Glas gehören in die Altglassammlung, nach Farben sortiert. Ungewöhnliche Farben wie blau oder rot können bedenkenlos ins Grünglas gegeben werden. In die Altpapiersammlung kommen leere Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton. Das können zum Beispiel Versandkartons, leere Pizzakartons und Pappschachteln um Kekse sein. Alle Verpackungen, die nicht ins Altglas oder die Altpapiertonne gehören, können Verbraucher*innen in die gelbe Tonne beziehungsweise den gelben Sack und in manchen Gebieten die Wertstofftonne geben, wenn der Inhalt entnommen wurde. Ausspülen muss man sie übrigens nicht, nur sollten sie vorher entleert und nicht ineinander gestapelt werden.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Abfallwirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 10:26:52 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/verpackungsrecycling-gelingt-nur-mit-richtiger-muelltrennung.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Kommunale Wärmeplanung: Große Erdkollektoren für öffentliche Gebäude und für Wohnquartiere</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/kommunale-waermeplanung-grosse-erdkollektoren-fuer-oeffentliche-gebaeude-und-fuer-wohnquartiere.html</link>
			<description>Großanlagen mit energieeffizienten Erdkollektoren versorgen Einzelobjekte wie Schulen und Kitas aber auch ganze Quartiere sicher mit fossilfreier Umweltwärme. Auf kompakten Flächen sind hohe Leistungen bis zu mehreren Megawatt möglich. Auch bestehende Wärmenetze lassen sich so dekarbonisieren. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung fällt aktuell vielerorts die Entscheidung für die Wärmeversorgung der Zukunft. Statt fossiler Energien soll CO2-freie Umweltenergie öffentliche und private Gebäude versorgen. Eine Option sind große Erdkollektoranlagen. Nur 1,50 bis 2,50 Meter unter der Erdoberfläche verlegt, versorgen sie im Zusammenspiel mit hocheffizienten Sole-Wärmepumpen zuverlässig, geräuschlos und vandalismussicher Neu- und Altbauten.
<b>Kompakte Flächen, hoher Ertrag</b>
Erdkollektoren hängt das Vorurteil an, dass sie viel Fläche benötigen, um genügend Wärme aus dem Erdboden zu holen. Bei den Kollektoren des Herstellers und Systemlieferanten GeoCollect ist das anders. Das besondere Design, die stehende Montage der großflächigen Kollektoren sowie die Möglichkeit zur mehrlagigen Verlegung reduzieren den Flächenbedarf deutlich. Auf einer Ebene verlegt, versorgt ein Quadratmeter Bodenfläche drei Quadratmeter Gebäudefläche, bei zwei Kollektorlagen übereinander sind es sogar bis zu fünf Quadratmeter. Als Wärmequelle geeignet sind nahezu alle Flächen rund um Gebäude, unter Sport- und Spielplätzen, Grün- Frei- und Ackerflächen, Regenrückhaltebecken sowie Schulhöfe und Parkplätze.
<b>Effizienz- und Kostenvorteile</b>
Im Gegensatz zu Erdwärmebohrungen sind keine Genehmigungen und keine Versicherung nötig. Die Verlegung ist sogar in Trinkwasserschutzgebieten 3a/b möglich. Die Kosten liegen bis zu 15 Prozent unter entsprechenden Erdwärmebohrungen, so der Hersteller. Die Anlagen haben eine höhere Lebensdauer als Luftwärmepumpen und sparen Antriebsstrom für die Wärmepumpen, da sie mit einem Kilowatt Strom bis zu fünf Kilowatt Wärme produzieren. Dank höherer Vorlauftemperaturen lassen sich auch ältere Bestandsgebäude mit dem erforderlichen Temperaturniveau versorgen.
<b>Großanlagen für Wärmenetze</b>
Aktuell plant und baut GeoCollect Anlagen bis 3 MW Leistung. Sie versorgen ganze Quartiere und Areale mit Umweltwärme. Machbar sind Leistungen weit darüber hinaus. Damit können bislang fossil versorgte Netze ganz oder teilweise auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung umgestellt werden, mitunter auch in Kombination mit anderen Quellen wie Abwärme, Solarthermie oder Abwasserwärme. Für diese dient eine GeoCollect-Anlage als unproblematischer und kostengünstiger Erd-Wärmespeicher, der Energieüberschüsse über Tage, Wochen und Monate sicher einlagert.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude und Grundstücke</category>
			<category>Energie</category>
			<category>Stadtplanung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:50:37 +0100</pubDate>
			<guid>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/kommunale-waermeplanung-grosse-erdkollektoren-fuer-oeffentliche-gebaeude-und-fuer-wohnquartiere.html</guid>
			
		</item>
      
		<item>
			<title>Zahl der Woche: 12 % der allgemeinbildenden Schulen sind Privatschulen</title>
			<link>https://www.public-manager.com/aktuelles/einzelansicht/article/zahl-der-woche-12-der-allgemeinbildenden-schulen-sind-privatschulen.html</link>
			<description>Die Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu: Im Schuljahr 2023/24 waren rund 3 800 allgemeinbildende Schulen hierzulande in privater Trägerschaft. Das war knapp jede achte allgemeinbildende Schule (12 %), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar mitteilt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Zugleich gab es knapp 29 000 öffentliche allgemeinbildende Schulen. Die Zahl der Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren um 8 % gestiegen: Im Schuljahr 2013/2014 hatte es gut 3 500 Privatschulen gegeben. Im selben Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen um 4 % zurück (2013/14: 30 300 Schulen).
Der Anteil der Privatschülerinnen und -schüler blieb im Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend konstant: Im Schuljahr 2023/24 ging wie in den Jahren zuvor seit 2013/14 knapp ein Zehntel (9 %) der Kinder und Jugendlichen, welche allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen. Insgesamt waren das 2023/24 rund 801 100 von insgesamt knapp 8,8 Millionen Schülerinnen und Schülern. Im Schuljahr 2013/14 hatten 730 400 der insgesamt 8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Privatschule besucht. Diese Konstanz ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Privatschulen durchschnittlich kleiner als die öffentlichen sind und die Schließungen von öffentlichen Schulen durch Vergrößerungen der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen ausgeglichen wurden.
Eltern bezahlten im Schnitt 2 032 Euro pro Jahr für einen Privatschulplatz<br />Für einen Platz an einer Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt werden. Für rund 595 000 Kinder und Jugendliche wurde in der Lohn- und Einkommensteuer 2020 Schulgeld geltend gemacht. 2 032 Euro im Jahr zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen kostenpflichtigen Privatschulplatz. Für knapp 7 % kostete der Platz mindestens 5 000 Euro im Jahr, knapp ein Viertel (23 %) machte zwischen 2 000 und 5 000 Euro steuerlich geltend, knapp die Hälfte (48 %) zwischen 500 und 2 000 Euro und für 22 % beliefen sich die Gebühren auf weniger als 500 Euro im Jahr.
Deutliche Unterschiede zeigen sich auf regionaler Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich steuerlich geltend gemachte Schulgeld in Hessen mit 3 230 Euro je Kind, am niedrigsten in Sachsen mit 1 239 Euro.
Methodische Hinweise:
Alle Angaben zum Schulgeld beziehen sich ausschließlich auf die Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 23 Jahren, die eine kostenpflichtige Privatschule besuchten und deren Eltern das Schulgeld in der Steuererklärung des Jahres 2020 angegeben haben. Nicht berücksichtigt sind Schülerinnen und Schüler, die kostenfreie Privatschulen besuchen, die aus bestimmten Gründen vom Schulgeld befreit waren oder deren Eltern das Schulgeld steuerlich nicht geltend gemacht haben.]]></content:encoded>
			<category>Allgemeine Meldungen</category>
			<category>Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:25:27 +0100</pubDate>
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