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01.09.2021 | Klima- und Umweltschutz, Wasser und Abwasser, Weiterbildung

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Workshop Flussgebietsmanagement

Bis Ende 2027 sollen sich die Oberflächengewässer und das Grundwasser in einem guten Zustand befinden. Dieses Ziel gibt die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union bereits seit dem Jahr 2000 vor.

Bild: DWA Hennef

In Deutschland wird diese Frist nach Einschätzung von Expert*innen jedoch nur für einen kleinen Teil der Wasserkörper einzuhalten sein. Dies hat Auswirkungen auf Planungen und Strategien der Wasserwirtschaft, aber darüber hinaus auch auf andere Sektoren und Handlungsfelder. Dabei ist der fachliche, administrative und politische Kontext zu beachten, auch auf europäischer Ebene.

Der "Workshop Flussgebietsmanagement" der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) - eine Gemeinschaftsveranstaltung mit ZWU, EWA, BWK (NRW) und IFWW - greift diesen Sachverhalt auf und befasst sich mit den Chancen und Risiken der Wasserwirtschaft im anstehenden dritten Bewirtschaftungszyklus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
 
Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse werden die Handlungsfelder zur Zielerreichung beleuchtet, Problemfelder bei der Maßnahmenumsetzung und Instrumente zur gezielten Weiterentwicklung der Bewirtschaftung werden dargestellt.
 
Bestandteil der Veranstaltung ist auch ein Workshopgespräch als offene Diskussion mit den Vortragenden und dem Auditorium mit dem Titel "Der dritte Bewirtschaftungszyklus - Was müssen und was können wir leisten?", moderiert von Professor Dr. Norbert Jardin, Ruhrverband Essen.
 
Der Workshop Flussgebietsmanagement richtet sich an Führungskräfte wasserwirtschaftlicher Institutionen und Unternehmen und interessierte Fachleute anderer Bereiche.
 
Die Tagung findet am 10. November 2021 statt, pandemiebedingt wie im Vorjahr online. Die Teilnahmegebühr beträgt 288 Euro, DWA-Mitglieder zahlen 240 Euro. Programm: siehe Link