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07.10.2021 | Gesundheitswesen und Hygiene, Klima- und Umweltschutz

Holetschek treibt Gesundheitsschutz im Klimawandel weiter voran

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek treibt den Gesundheitsschutz im Klimawandel weiter voran. Der Minister betonte anlässlich eines Workshops für Kommunale Hitzeaktionspläne des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute am Donnerstag in München:

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

„Klimaschutz ist immer auch Gesundheitsschutz. Um die Gesundheit der Menschen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, müssen wir uns gemeinsam anstrengen. Wir stehen deshalb auch den Kommunen zur Seite. Denn klar ist: Die nächste Hitzewelle kommt garantiert. Darauf müssen wir vorbereitet sein. In den Kommunen braucht es deshalb Konzepte, wie damit umzugehen ist.“

Holetschek erläuterte: „Wir alle bekommen den Klimawandel deutlich zu spüren, beispielsweise durch tage- und wochenlang überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Dabei sind Hitzeereignisse eine große Belastung für die Menschen. Vor allem für Babys, Kleinkinder und ältere Menschen, aber auch Menschen mit Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder der Atemwege und ganz besonders für Pflegebedürftige sind Hitzewellen eine gesundheitliche Herausforderung.“

Der Minister bekräftigte: „Wir brauchen daher unbedingt kommunale Hitzeaktionspläne. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer übergreifenden Strategie zum Gesundheitsschutz im Klimawandel. Wir unterstützen die Städte und Gemeinden mit Informationen und fördern eine Vernetzung der Kommunen auf diesem Gebiet.“

Holetschek erklärte: „Hitzeaktionspläne dienen der Prävention hitzebedingter und UV-bedingter Erkrankungen und Todesfälle. Sie berücksichtigen kurz-, mittel- und langfristige Interventionsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz. Hitzeaktionspläne enthalten beispielsweise festdefinierte Kommunikationswege zur Hitzewarnung, Konzepte für Hitzeschutzmaßnahmen für Risikogruppen oder auch städteplanerische Maßnahmen.“

Der Minister ergänzte: „Klar ist: Die Kommunen kennen die Situation vor Ort und können die Gesundheitsrisiken für ihre Bevölkerung am besten einschätzen. Nur durch diese Expertise können bedarfsgerechte Maßnahmenpläne entstehen.“

Holetschek betonte: „Einige Kommunen arbeiten bereits sehr erfolgreich an regionalen Hitzeaktionsplänen. Das machen wir uns zu Nutze und zeigen Best-Practice-Beispiele als Inspiration. Mit unserem Workshop fördern wir den Austausch zur Umsetzung von Hitzeaktionsplänen zwischen den Kommunen und teilen Expertenwissen durch Fachvorträge. Wir wollen die Bayerischen Kommunen damit bestmöglich unterstützen.“

Der Minister fügte hinzu: „Wir planen langfristig und müssen uns schon heute kümmern, um im kommenden Sommer gut gewappnet zu sein. Damit setzen wir deutliche Signale für die Gesundheit der Menschen in unserem Land.“