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03.08.2021 | Beleuchtung, Klima- und Umweltschutz, Stadtplanung

Hocheffiziente Beleuchtung für Grundschule der Gemeinde Pullach im Isartal

Das Bundesumweltministerium fördert das Klimaschutzprojekt "Modernisierung der Beleuchtungstechnik auf hocheffiziente Innen- und Hallenbeleuchtung der Grundschule in Pullach i. Isartal" mit insgesamt rund 102.000 Euro über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI).

Florian Pronold (Bild: BMU/Xander Heinl)

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, überreichte heute an die Gemeinde ein Förderscheck zum Start des Projektes.

Florian Pronold: "Das Projekt ist in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Für erfolgreichen Klimaschutz brauchen wir auch Energieeffizienz. Die Grundschule und Gemeinde profitieren zudem von niedrigeren Stromrechnungen dank dem künftig viel geringeren Verbrauch. Solche Win-Win-Situationen können Kinder und ihre Familien nicht nur für Klimaschutz sensibilisieren, sie können dafür begeistern. Ich freue mich sehr, dass Pullach die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt hat, um diese Energieeffizienzmaßnahme vor Ort anzustoßen."

Von August 2021 bis Juli 2022 wird die Innen- und Hallenbeleuchtung der Grundschule in der Gemeinde auf hocheffiziente Beleuchtungstechnik umgerüstet. Dies wird den CO2-Ausstoß in den nächsten 20 Jahren um 717 Tonnen senken und zugleich den Stromverbrauch gegenüber der aktuellen Beleuchtungssituation um 74 Prozent. Das BMU fördert deswegen das Vorhaben mit einer Zuwendung in Höhe von knapp 102.000 Euro.

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierungen von Außen-, Straßen- und Innenbeleuchtungen werden ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement über die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden, indem Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert wurden. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende dieses Jahres. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI

Fragen zur Antragstellung nimmt der Projektträger Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 20199 577 oder per E-Mail an: ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen. Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU kostenlose Beratung an, telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail an: skkk@klimaschutz.de.