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15.04.2021 | Beleuchtung, Gebäudemanagement

BMU fördert klimafreundliche Innenbeleuchtung für das Hohenzollern-Gymnasium in Sigmaringen

Bis Ende letzten Jahres hat Sigmaringen die Innenbeleuchtung des Hohenzollern-Gymnasiums klimafreundlich umgerüstet. Das Bundesumweltministerim hat dieses Klimaschutzprojekt mit 150.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten betrugen 370.000 Euro.

Bild: iStock.com/DoroO

Die energieeffizienten LED-Leuchten sparen in den nächsten 20 Jahren über 1.500 Tonnen CO2 ein. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute Sigmaringens Bürgermeister Dr. Markus Ehm für diese Treibhausgasminderung ein Klimaschutz-Zertifikat überreicht.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Sigmaringen setzt auf Klimaschutz. Nach der Liebfrauen-, der Theodor-Heuss- und der Geschwister-Scholl-Schule hat nun auch das Hohenzollern-Gymnasium mit unserer Unterstützung auf eine energieeffiziente Beleuchtung umgerüstet. Damit reduziert die Schule ihren Stromverbrauch um ganze 78 Prozent. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch die Stadtkasse.“

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierung von Außen-, Straßen- und Innenbeleuchtung werden ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement über die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden: Förderquoten wurden erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende dieses Jahres. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI:

Fragen zur Antragstellung nimmt der Projektträger Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 20199 577 oder per E-Mail an: ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen. Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU kostenlose Beratung an, telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail an: skkk@klimaschutz.de. Weitere Informationen: siehe Link