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29.10.2019 | Klima- und Umweltschutz, Stadtplanung

Freiburg: Wirksame Rezepte für klimafreundlicheren und schadstoffarmen Verkehr

Informationsveranstaltung und Diskussion im Solar Info Center am 7. November 2019

79 Prozent aller Wege in Freiburg werden mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zurückgelegt – das ist deutschlandweit spitze. Trotzdem zählt die Breisgaumetropole zu den Städten mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung auf den Straßen. Auch der CO2-Ausstoß durch Fahrzeuge ist zu hoch. Wie sich die Verkehrsentwicklung der Stadt schadstoffärmer und klimafreundlicher gestalten lässt, ist Thema einer Diskussionsveranstaltung am 7. November 2019 von 17 Uhr bis 19:30 Uhr im Solar Info Center Freiburg. Mobilitätsexperten vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Freiburg und Unternehmen zeigen in Impulsvorträgen, welche Lösungen möglich sind. Auch eine nachhaltige Verkehrsentwicklung im zukünftigen Stadtteil Dietenbach und digitale Möglichkeiten, Mobilitätsangebote zu verbessern, stehen auf der Agenda. Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Veranstalter sind das Solar Info Center und endura kommunal. Ab 16 Uhr präsentieren Aussteller aus der Region E-Fahrzeuge.

Das Solar Info Center liegt an der Neuen Messe. Interessenten können mit der Linie 4 (Messe), Haltestelle Technische Fakultät, klimafreundlich anreisen. Teilnehmende werden gebeten, sich im Vorfeld formlos per E-Mail anzumelden: siehe unten

Klima- und Gesundheitsziele sind nur dann erreichbar, wenn die künftige Verkehrsentwicklung die Belastungen verringert. Strategien für eine nachhaltige Verkehrspolitik Baden-Württembergs und deren Umsetzung in Freiburg stehen deshalb im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung. Zu den Referenten gehören Dr. Wolf Engelbach vom Verkehrsministerium des Landes, der Freiburger Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, Sarah Berberich von endura kommunal und Benedikt Lahme von door2door. Mit Einbezug des Publikums gehen sie folgenden Fragen nach: Wie müssen Akteure in der Region zusammenarbeiten, um die Verkehrswende zu vollziehen? Welche Verkehrsentwicklung ist für Dietenbach geplant? Welche Apps und digitalen Lösungen verbessern das Mobilitätsangebot der Stadt?

Akteure, Angebote, Apps: Wie lässt sich ein nachhaltiger Verkehr für Freiburg realisieren?

Der abendliche Event ist der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Innovative Mobilität: Ein notwendiger Beitrag zur Energiewende“. Neben Kurzvorträgen und Podiumsdiskussionen bietet sich die Möglichkeit, sich bei Gebäck und Getränken mit anderen Teilnehmern über die Herausforderungen des Freiburger Straßenverkehrs auszutauschen. Vor Beginn der Veranstaltung zeigen Aussteller aus der Region ihre E-Fahrzeug-Modelle sowie einen Wechsel-Akku für Kleinfahrzeuge.

Informationsveranstaltung und Diskussion

Thema: Innovative Mobilität – Ein notwendiger Beitrag zur Energiewende
Zeit: 7. November 2019 von 17:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Solar Info Center, Emmy-Noether-Straße 2, 79110 Freiburg
Kosten: Keine
Veranstalter: Solar Info Center GmbH

Programm

Ab 16:00 Aussteller verschiedener E-Fahrzeuge zeigen ihre Modelle sowie einen Wechsel-Akku für Kleinfahrzeuge

17:00 – 17:05 Willkommen
Moderation: Monika Zimmermann, Expertin und frühere Stellv. Generalsekretärin von ICLEI
Gastgeber: Rolf C. Buschmann, Geschäftsführer Solar Info Center GmbH
TeilnehmerInnen stellen sich kurz vor

17:05 – 17:30 Dr. Wolf Engelbach, Ministerium für Verkehr, Baden-Württemberg: Verkehrswende 2030: Das neue Gesicht der Mobilität in Baden-Württemberg
­ 5 Ziele veranschaulichen die Dimension der Transformation zu klimaverträglicher Mobilität
­ Neue Mobilität braucht dauerhafte Strukturen, nicht nur Einzelprojekte
­ Ein Kompetenznetz Klima Mobil strebt die Zusammenarbeit mit Kommunen an
­ MobiData BW fördert den Austausch von Mobilitätsdaten zur Stärkung intermodaler Angebote

17:30 – 17:55 Prof. Dr. Martin Haag, Dezernat V, Freiburg: Mobilität in der Stadt Freiburg

17:55 – 18:20 Sarah Berberich, Endura Kommunal GmbH, Freiburg: Mobilität endet nicht an der Gemarkungsgrenze – Mobilitätnetzwerke am Beispiel des ersten kommunalen Netzwerks in der Ortenau
­ Welchen Vorteil haben Kommunen davon, sich zu einem Netzwerk für klimafreundliche Mobilität zusammenzuschließen?
­ Welche Themenschwerpunkte können in einem solchen Netzwerk gemeinsam bearbeitet werden?
­ Welche Erfahrungen konnten bereits im Mobilitätsnetzwerk Ortenau gemacht werden?
­ Welche Mobilitätsziele verfolgen die Netzwerkkommunen in der Ortenau?

18:20 – 18:45 Benedikt Lahme, door2door GmbH, Berlin: Für die Mobilitätswende brauchen wir einen starken und flexiblen ÖPNV
­ Die Ineffizienz des PKW
­ Mobilität muss ganzheitlich gedacht werden
­ On-Demand Ridepooling als Konzept

18:45 -19:30 Diskussion zwischen den Referenten und mit dem Publikum und Zusammenfassung
ab 19:30 Gebäck und Getränke zum Weiterreden im Foyer