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03.05.2019 | Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Wasser und Abwasser

Bundesumweltministerium fördert klimafreundliche Trinkwasser-Quartiere

Projekt „Wasserwende - Trinkwasser ist Klimaschutz“ wirbt für Leitungswasser statt verpackter Getränke

Das vom Bundesumweltministerium geförderte Pilotvorhaben „Leitungswasserfreundlicher Mariannenkiez“ in Berlin wird in den kommenden drei Jahren auf zwölf weitere Standorte in Deutschland ausgeweitet. Der Berliner Verein a tip: tap e.V. will gemeinsam mit öffentlichen Wasserversorgern Brunnen aufstellen und Informationen rund ums Trinkwasser anbieten. Dadurch sollen Getränkeverpackungen vermieden und klimaschädliche Treibhausgase eingespart werden. Mit dem Projekt „Wasserwende – Trinkwasser ist Klimaschutz“ wird der 5-Punkte-Plan des Bundesumweltministeriums für weniger Plastik und mehr Recycling unterstützt. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 1,3 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wer Leitungswasser trinkt, spart Geld, Energie und unnötige Verpackungen. Ich freue mich, dass das erfolgreiche Pilotprojekt in den kommenden drei Jahren deutschlandweit ausgebaut und Trinkwasser als gesunde und klimafreundliche Alternative zu verpackten Getränken beworben wird.“

Das Projekt „Wasserwende – Trinkwasser ist Klimaschutz“ stellt Informationen zum Trinkwasser bereit, schafft öffentlich sichtbare Wasser-Trink-Orte, entwickelt Bildungsangebote für Kitas und führt Umstiegsberatungen für Trinkwasser in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen durch. Mit der verstärkten Nutzung öffentlichen Trinkwassers werden Verpackungsabfälle im Getränkebereich reduziert, die Verfügbarkeit von Trinkwasser im öffentlichen Raum verbessert und gleichzeitig Haushalte mit geringem Einkommen entlastet. Das Projekt wird als Teil mehrerer Aktionen im Rahmen UN-Wasserdekade 2018-2028 durchgeführt.

Das Klimaschutzprojekt wird vom Berliner a tip: tap e.V. in enger Zusammenarbeit mit öffentlichen Trinkwasserversorgern umgesetzt und vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Es läuft ab dem 1. Mai 2019 bis zum 30. April 2022.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative: siehe Link