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20.05.2019 | Klima- und Umweltschutz

BMU zeichnet Klimaschutz in der Industrie aus

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute im Rahmen der Berliner Energietage die Unternehmen Daimler Berlin, Stockmeyer in Sassenberg (NRW) und City Clean in Oberkrämer-Bötzow (Brandenburg) für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Die Unternehmen haben mit der neuartigen Methode „EnPI-Connect“ ihren Energieverbrauch analysiert, um künftig Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umzusetzen.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (Foto: BMU/photothek/Xander Heinl)

Schwarzelühr-Sutter: „Nach der Energiewirtschaft ist die Industrie der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen. Bis 2030 soll sie weitere 40 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Mit „EnPI-Connect“ gibt es nun eine Methode, die ein Schlüssel auf dem Weg zu mehr Effizienz und Klimaschutz sein kann. Ich hoffe, dass die Methode weite Verbreitung in der Industrie findet.“

Die Unternehmen haben mit der neuen Methode „EnPI-Connect“, die mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums entwickelt wurde, ihre Energieverbräuche unter die Lupe genommen, um künftig gezielt Energieeffizienzmaßnahmen im Unternehmen umsetzen zu können. Im Rahmen eines Praxistests führten sie erfolgreich Energiekennzahlen ein, die den Energieeinsatz im Produktionsprozess messbar machen.

Die Methode zur Einführung von Energiekennzahlen EnPi-Connect wurde von der Firma Ökotec entwickelt und in einem weiteren Schritt gemeinsam mit der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V., Fraunhofer ISI sowie den beteiligten Unternehmen einem Praxistest unterzogen. Sie steht allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.