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21.02.2014 | Klima- und Umweltschutz, Stadtplanung, Wasser und Abwasser

Mit Cadenza Web schnell und komfortabel auf Hochwassergefahrenkarten zugreifen

In Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Thüringen unterstützt der Einsatz von Cadenza Web die reibungslose Umsetzung der EU-Hochwasserrisikorichtlinie (EU-HWRM-RL). Denn das Web-GIS Cadenza und die webbasierte Aufbereitung der Geofachdaten ermöglichen die vorgeschriebene Bereitstellung der Hochwassergefahrenkarten. Damit haben auch Bürger einen komfortablen Zugriff auf die Hochwassergefahrenkarten der Länder.

Ob Elbe, Donau oder Saale - jedes Jahr im Frühjahr treten diese Flüsse über ihre Ufer und die Behörden in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Thüringen müssen - wie überall - Vorsorge tragen, rechtzeitig vor der Gefahr warnen und eventuelle Schäden beheben. Hochwasserrisikomanagement heißt hier das Stichwort, und seit 2007 gibt es dafür klare Vorgaben der Europäischen Union in Form der EU-Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EU-HWRM-RL). Diese sieht in drei Schritten die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken vor.

Nachdem bis Ende 2011 bundesweit die Bewertung des Risikos für alle Bäche und Flüsse erfolgen musste, sollte bis Ende 2013 für jeden Gewässerabschnitt eine Hochwassergefahrenkarte vorliegen. Bis Ende 2015 ist dann im letzten Schritt vorgesehen, dass entsprechende Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt werden. Um der EU-Richtlinie gerecht zu werden und die Gefahrenkarten per Internet auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, benötigen die meist bei den Landesumweltministerien angesiedelten Wasserbehörden eine geeignete Software. In den bereits erwähnten Bundesländern Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg erfolgte die Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten mit Cadenza Web. Als modernes Web-GIS bietet Cadenza der Öffentlichkeit einen intuitiven Zugang auf die Hochwasserkarten im Vollbildmodus.

Denis Kalemba von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie erklärt dazu: "Wir haben intern bei uns alle Daten mit Cadenza abgebildet. Das wollten wir nun eins zu eins auch so im Web haben. Es führt zu reibungslosen Abläufen, wenn man für drinnen und draußen auf dasselbe System aufsetzt."

Für Denis Kalemba war - wie auch für seine Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg - außerdem entscheidend, dass mit Cadenza Web die Möglichkeit gegeben ist, jederzeit aktualisierte Karten zur Verfügung zu stellen. Die anfangs diskutierte Alternative der PDF-Darstellung kam nicht infrage: "Wir wollten einen Dienst haben, der flexibel ist und laufend aktuelle Darstellungen der Hochwassergefahr an unseren Flüssen und Bächen erzeugt", sagt Denis Kalemba.

Neben den bereits erwähnten Vorzügen bietet die aktuelle Version von Cadenza Web einige unschlagbare Vorteile auch bei der Erfüllung der EU-Hochwasserrisikorichtlinie: Cadenza Web gewährleistet hohe Performance durch vorberechnete Karten-Caches. Karten werden im Vollbild gezeigt; die Legende und die Werkzeuge können nach Bedarf ein- und ausgeblendet werden. Außerdem können jetzt dauerhafte Verweise, sogenannte Permalinks, erstellt und verwaltet werden, die sicherstellen, dass die referenzierten Inhalte dauerhaft über die hinterlegte URL von Drittsystemen genutzt werden können. Das ist vor allem bei der geforderten Vernetzung der unterschiedlichen Bundes- und EU-Web-Inhalte zu diesem Themenkomplex und der darauf basierenden Zusammenarbeit beim Hochwasserrisikomanagement von großer Bedeutung.