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06.11.2009 | Abfallwirtschaft, Klima- und Umweltschutz

Agenda Nachhaltige Verpackung zur Fachpack auf den Weg gebracht!

Die Agenda Nachhaltige Verpackung (ANV), eine Initiative der Unternehmen Berndt&Partner GmbH und Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH, hat das Ziel, die ökologische Nachhaltigkeit von Verpackungen in Zusammenarbeit mit der Akteuren längs der Wertschöpfungskette zu verbessern und nachvollziehbar zu dokumentieren. Die Zusammarbeit mit renommierten wissenschaftlichen Instituten gewährleistet Transparenz und sichert die internationale fachliche Akzeptanz gegenüber den Ergebnissen.

Die Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit ist die Antwort auf zwei der gravierendsten Probleme unserer Zeit: den Klimawandel und die Verknappung der Ressourcen. Die Politik formuliert auf der Ebene der EU erstmals konkrete Klimaschutzziele: Die Emissionen klimarelevanter Gase sollen bis 2020 um 21% gegenüber 2005 verringert werden. In der neuen EU-Kommission, die sich unter Präsident Barroso konstituiert, wird es erstmals einen EU-Kommissar für Klimaschutz geben.

Es fehlen Kriterien, die den Nachweis/dieAnalyse der ökologische Nachhaltigkeit einer Verpackung und die Bewertung der Verbesserungspotentiale ermöglichen

Die Initiative Agenda Nachhaltige Verpackung der Unternehmen Berndt&Partner GmbH und Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH hat das Ziel, die ökologische Nachhaltigkeit von Verpackungen in Zusammenarbeit mit allen Akteuren der Wertschöpfungskette durch Innovation zu verbessern und diese Verbesserungen objektiv kommunizierbar zu machen.

Die internationale fachliche Akzeptanz der Agenda Nachhaltige Verpackung wird durch die Einbindung renommierter Institute, wie z.B. EPEA Internationale Umweltforschung, gewährleistet.

Das Ziel der Agenda Nachhaltige Verpackung ist es, über einen "Wettbewerb der Ideen" eine transparente und kommunizierbare Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit der Verpackung durch Innovationen zu erreichen! Agenda Nachhaltige Verpackung favorisiert weder einzelne Materialien noch einzelne Handlungsoptionen, sondern versteht sich als Plattform, auf der sich unterschiedliche Optionen parallel und in Abstimmung miteinander weiterentwickeln können.

Die Agenda Nachhaltige Verpackung wird im Januar 2010 ihre Tätigkeit aufnehmen. Interessierte Unternehmen können dann unter den u. g. Anschriften Informationen anfordern.

Die Träger (in alphabetischer Reihenfolge)

Berndt&Partner ist ein unabhängiges, internationales Beratungsunternehmen mit zwei Geschäftsfeldern und Sitz in Berlin. Bis heute ist es das einzige Unternehmen in Deutschland und international eines der wenigen, das sich ausschließlich mit allen Fragen rund um die Verpackung beschäftigt.

Die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen. Dazu zählen neben der haushaltsnahen Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen das umweltfreundliche und wirtschaftliche Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten sowie Transportverpackungen, die Standortentsorgung und das Pfandclearing. Rund 300 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland betreuen weltweit etwa 18.000 Kunden.

Jeder Industriezweig ist aufgefordert, einen Beitrag zur Erreichung der genannten Ziele zu leisten. Die Verpackung hat einen relevanten Anteil an den ökologischen Auswirkungen eines Produktes, insbesondere bei den schnelldrehenden Konsumgütern. In einzelnen europäischen Ländern gibt es bereits CO2-basierte Steuern auf Verpackungen (z.B. in den NL), in anderen Ländern findet eine sehr intensive Diskussion darüber statt (z. B. in Frankreich).

Die Initiatoren sind der Auffassung, dass die Industrie mit innovativen Konzepten sehr viel zielorientierter Verbesserungen erreichen kann, als dies allein mit staatlichen Zwangsmaßnahmen möglich wäre. Produkte und Dienstleistungen müssen künftig mit immer weniger Ressourceneinsatz auskommen, Effizenzsteigerungen sind die konventionelle Antwort auf die drohende Ressourcenknappheit. Mehrfachnutzung und quasi geschlossene Kreisläufe für Rohstoffe werden künftig noch stärker in den Vordergrund treten. Die Qualität der in technischen und biologischen Kreisläufen geführten Rohstoffe muss daher langfristig gesichert werden. Fragen der Anreicherung von technisch oder aus Verbraucherschutzsicht unerwünschten Substanzen in Stoffkreisläufen können nach Ansicht der Initiatoren nur gelöst werden, wenn alle relevanten Akteure längs der Wertschöpfungskette konstruktiv mitwirken.

Wie entsprechende Befragungen zeigen, ist der Mehrzahl der Verpackungs-Entscheider in Deutschland heute nicht klar, was eine ökologisch nachhaltige Verpackung ist!

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

DSD Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH

Frankfurter Str. 720–726
51145 Köln

Tel.: +49 (0)2203/937-507
Fax: +49 (0)2203/937-191

Email:
Web: http://www.gruener-punkt.de