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04.06.2014 | Klima- und Umweltschutz

Bayerischer Umweltfonds wichtige Stütze einer vorausschauenden Umweltpolitik

Im Bayerischen Umweltfonds stehen für 2014 über zwei Millionen Euro für innovative Projekte im Umweltschutz zur Verfügung. Das betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber nach dem entsprechenden Beschluss im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags.

"Mit dem Umweltfonds werden vor Ort konkrete Projekte für Bürger und Betriebe gefördert. Das ist Umwelt- und Klimaschutz zum Anfassen", so Huber.
Bereits seit 1996 fördert Bayern über den Umweltfonds Projekte mit Modellcharakter im Umweltschutz, in der Umweltbildung und zur nachhaltigen Entwicklung.
Huber: "Der Umweltfonds ist eine Erfolgsgeschichte. In den letzten 18 Jahren wurden über 57 Millionen Euro für den Umweltschutz in Bayern investiert. So sind erfolgreiche Kooperationen mit Umweltorganisationen und Bündnisse mit der Wirtschaft entstanden."

Gerade die Umweltbildung ist ein fester Bestandteil der Bayerischen Umweltpolitik; ihr kommen rund 823.000 Euro zugute. Weitere knapp 133.000 Euro veranschaulichen Umweltwissen auf den Lehr- und Erlebnispfaden in den Bereichen Bodenschutz, Natur und Wasser.
Huber betonte: "Der Umweltfonds steht für eine vorausschauende Umweltpolitik. Was Kinder und Jugendliche heute lernen, entscheidet vielleicht schon morgen über die Zukunft der Gesellschaft. Die Umweltbildung ist deshalb eine wichtige Stütze der bayerischen Umweltpolitik."

Mehr als jeder vierte Euro aus dem Umweltfonds fließt in die Entwicklung zukunftsfähiger Kommunen und Betriebe. Gefördert wird u.a. die Weiterentwicklung des Infozentrums UmweltWirtschaft, einem sozialen Netzwerk für den betrieblichen Umweltschutz. Rund 420.000 Euro und damit ein Fünftel des Umweltfonds ist für den Klimaschutz vorgesehen. Für die internationale Zusammenarbeit stehen knapp 110.000 Euro zur Verfügung. Davon sind 40.000 Euro für den internationalen Transfer von Umwelttechnologie und bayerischer Umweltkompetenz vorgesehen. Ziel ist die Verbesserung der Umweltsituation in Partnerländern aus Osteuropa und Asien. Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren vor allem die Umweltbildung und der Klimaschutz. In diesen Bereichen konnten 43 Projekte gefördert werden, wie zum Beispiel die Umweltschule in Europa.