Public Manager
22.07.2014 | Klima- und Umweltschutz, Stadtplanung

Von der Kommunalrichtlinie profitieren

Von der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ (kurz: Kommunalrichtlinie) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) haben bis zum Jahr 2013 bereits mehr als 5.000 Klimaschutzprojekte in 2.500 Kommunen profitiert. Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 135 Millionen Euro für Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen bereitgestellt.

Mit der Kommunalrichtlinie fördert das BMUB seit 2008 erfolgreich Klimaschutzmaßnahmen in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Konkret werden bspw. die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die Beschäftigung von Fachpersonal in der kommunalen Verwaltung oder Investitionen in klimafreundliche Technologien bezuschusst. Die diesjährige Novellierung wurde am 4. Juni 2014 vom Umweltausschuss des Deutschen Bundestages angenommen, sie wird voraussichtlich im September im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um Fördermöglichkeiten, Potenziale und andere Aspekte des kommunalen Klimaschutzes. Im Auftrag und mit Förderung des Bundesumweltministeriums steht ein breit gefächertes Informations- und Beratungsangebot speziell für Kommunen bereit.

Zum Angebot gehören: Beratung zu Fördermöglichkeiten, der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Damit wird das Angebot der seit 2008 bestehenden Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz fortgesetzt und erweitert. Weitere Informationen zum Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz finden online.