Public Manager
19.02.2014 | Klima- und Umweltschutz, Messen, Stadtplanung

Messe Essen erweitert Programm um Veranstaltung zu Hochwasserschutz

Die Messe Essen erweitert ihr Portfolio: Die Messegesellschaft hat die Rechte an der acqua alta erworben, einer Fachmesse mit Kongress für Hochwasserschutz, Klimafolgen und Katastrophenmanagement. Den Auftakt bildet am 18. und 19. November 2014 ein Kongress mit begleitender Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz.

Nach 2014 findet die acqua alta dann im Zweijahres-Takt als Fachmesse und Kongress in der Messe Essen statt. Dabei soll es um vier Themen gehen: Klimafolgen, Hochwasserschutz und -Vorsorge, Risiko- und Katastrophenmanagement sowie Küstenschutz. Vor ihrem Wechsel nach Essen fand die acqua alta in München und in Hamburg statt.

"Für Essen als neuen Standort der acqua alta spricht auch die strategisch günstige Lage: Wir liegen im Zentrum des Ruhrgebiets und in der Mitte Deutschlands. Durch die Nähe zu den Beneluxländern erschließen wir Ausstellern zukünftig außerdem einen grenzübergreifenden Markt - gerade in den Nordseeanrainerstaaten Belgien und den Niederlanden spielt Hochwasserschutz eine große Rolle", so Oliver P. Kuhrt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen, und Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen.

Doch auch an Rhein und Ruhr ist das Thema wichtig: Nordrhein-Westfalen ist das wasserreichste Bundesland Deutschlands, gleichzeitig ist es eine der am dichtesten besiedelten und von Hochwasser bedrohten Regionen Europas. Die acqua alta versteht sich als Plattform zum Austausch und Wissenstransfer für Westeuropa. Sie richtet sich an alle Beteiligten am Hochwasserschutz, an Behörden, Gemeinden und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, an Stadt- und Raumplaner, Architekten und Ingenieure sowie an das gesamte Katastrophenmanagement. Im Vordergrund der begleitenden Ausstellung stehen der mobile technische Hochwasserschutz sowie alle Produkte rund um den Wasserbau und den Katastrophenschutz. Der interdisziplinäre Ansatz von Messe und Kongress ist einzigartig in Europa. Ziel ist es, mit dieser Veranstaltung Wege aufzuzeigen, wie mit der ständig steigenden Bedrohung effektiver umgegangen werden kann.