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26.11.2012 | Klima- und Umweltschutz, Veranstaltungen und Wettbewerbe

Kommunaler Klimaschutz - Bundesumweltministerium zeichnet LVR-Rechenzentrum aus

Das gemeinsame Rechenzentrum von LVR-InfoKom und der Stadt Köln ist erneut ausgezeichnet worden. Es erhielt beim Bundeswettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2012" des Bundesumweltministeriums den Sonderpreis "Green IT" für herausragende Energieeffizienz.

Erst kürzlich war das wegweisende kommunale Projekt bereits vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des "GreenIT Best Practice Award" gewürdigt worden.
Die Gewinner und ihre Projekte wurden am 7. November im Rahmen der Konferenz "Mit der Energiewende Zukunft gestalten" in Berlin bekannt gegeben und erhielten für ihr besonderes vorbildliches Engagement im Klimaschutz ein Preisgeld von insgesamt 240.000 Euro.

Stellvertretend für die Stadt Köln und den LVR nahmen Stadtdirektor Guido Kahlen und LVR-Dezernent Frank vom Scheidt den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis "Green IT" in der Kategorie "Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften" entgegen. Überreicht wurden die Preise von Katherina Reiche, der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: "Städte, Gemeinden und Landkreise bringen den Klimaschutz voran. Mit einer Vielfalt innovativer Strategien und Maßnahmen erfüllen sie die Energiewende vor Ort mit Leben."

Um diesem Ziel möglichst nachhaltig gerecht zu werden, müssen die Preisgelder nach den Wettbewerbsregeln erneut in Klimaschutzprojekte investiert werden. Damit können die prämierten Projekte weiter gefördert, aber auch gänzlich neue Aktivitäten angeschoben werden.

Die Stadt Köln und LVR-InfoKom sind für den energieeffizienten Neubau des Rechenzentrums Chorweiler aus 79 Mitbewerbern als Gewinner des Sonderpreises ausgewählt worden. Die beiden Partner haben das RZ gemeinsam geplant und betreiben und nutzen es auch gemeinsam. Die Ziele der Energieeffizienz und auch der Betriebssicherheit waren in der gesamten Planungs- und Realisierungsphase von großer Bedeutung. Die Besonderheit des Projekts besteht in der Betrachtung des Rechenzentrums als Gesamtheit aus Gebäude, technischer Gebäudeausrüstung und IT-Systemen, die auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit beim Betrieb des Rechenzentrums zum Ausdruck kommt.

Im vergangenen Jahr hatten es die Stadt Köln und LVR-InfoKom mit dem wegweisenden Projekt bereits in die Finalrunde des renommierten "Best Practice Award 2011" geschafft. Und dies soll längst nicht alles sein: Im Rahmen der Preisverleihung kündigten die Partner an, das Preisgeld in die Planung eines zweiten gemeinsamen "grünen" Rechenzentrums in Köln- Deutz zu investieren.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz", der seit 2009 zum vierten Mal stattfand, zeichnen das Bundesumweltministerium und das "Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz" Kommunen und Regionen aus, die vorbildliche Klimaschutzprojekte realisiert haben. Hierbei werden insbesondere Maßnahmen, Strategien oder Aktionen gewürdigt, die in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen und eine möglichst große Breitenwirkung entfalten. Die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge übernahm eine Expertenjury, die sich aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des deutschen Städte- und Gemeindebundes zusammensetzte. Insgesamt musste die Jury in diesem Jahr 163 eingereichte Projektbeiträge aus drei unterschiedlichen Kategorien bewerten.

Über LVR-InfoKom:
LVR-InfoKom ist der IT-Dienstleister des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Als eigenständiger Betrieb versorgt LVR-InfoKom den gesamten Verband sowie weitere Kunden mit modernen IT-Services, dies sich auf das gesamte Leistungsspektrum im IT-Umfeld erstrecken. Besondere Expertise hat LVR-InfoKom bei Aufgaben im kommunalen Bereich, insbesondere für Verwaltungen, Kliniken, Schulen und kulturelle Institutionen.

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