Public Manager
10.03.2009 | Abfallwirtschaft

Kommunen und ihre Betriebe bieten auch in Krisenzeiten Entsorgungssicherheit

Kommunen, die die Altpapierentsorgung als hoheitliche Pflichtaufgabe wahrnehmen, gewährleisten auch in Krisenzeiten eine dauerhafte Entsorgungssicherheit -, bewertet Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, den Rückzug vieler privater Entsorger aus dem Altpapiermarkt nach dem Einbruch der Altpapierpreise.

Nach dem "Häuserkampf um das Altpapier", den Deutschland Mitte 2008 erlebte, ziehen sich gewerbliche Altpapiersammler an vielen Orten wieder zurück. Grund für das Versiegen ihrer Sammellust ist der Einbruch von Erlösen aus Wertstoffen, wie z. B. Altpapier, auf dem Weltmarkt. Was als dauerhaft lukratives Geschäft angelegt war, droht nun zum Verlustgeschäft zu werden.

Der VKS im VKU hat immer vor dieser Entwicklung gewarnt. Private sammeln nur so lange, wie die Erlöse stimmen. Das kommunale Altpapiersammelsystem ist dabei Bestandteil der gesamten hoheitlichen Entsorgungsinfrastruktur und wird selbstverständlich, ebenso wie beispielsweise die Schadstoffsammlung oder aber die teilweise "kostenfreie" Sperrmüllabfuhr, über die Abfallgebühren finanziert.

Aus dieser Tatsache haben die Kommunen auch nie ein Geheimnis gemacht. Im Gegenteil: Die Kunden der kommunalen Entsorgungsunternehmen wissen und schätzen es, dass sie mit den Hausmüllgebühren auch eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft finanzieren. Das "schnelle Geld" mit vermeintlich lukrativen Abfallfraktionen zu machen, ist nicht Ziel der kommunalen Entsorgungsunternehmen. Erlöse und Kosten der Altpapiersammlungen werden seit jeher in die Abfallgebührenkalkulationen eingestellt.

"Schon vor Jahrzehnten haben deutsche Kommunen begonnen, Altpapier zu sammeln, um knappe Ressourcen zu schonen und hohe Recyclingquoten beim Altpapier zu ermöglichen"; so Dr. Siechau.

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