Public Manager
29.06.2009 | Klima- und Umweltschutz

Mehr Umweltschutz dank Umweltpakt Bayern

Durch den Umweltpakt Bayern geschieht sichtbar mehr im Klima- und Umweltschutz: Teilnehmer mit zertifizierten Umweltmanagementsystemen verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie als der Branchendurchschnitt.

Das betonte Umweltstaatssekretärin Melanie Huml bei der Verleihung der Umweltpakturkunden an die Scherdel Gruppe in Waldershof, Landkreis Tirschenreuth.
"Was ökologisch sinnvoll ist, ist auch ökonomisch rentabel. Wer in seinem Unternehmen Energie spart, den Verbrauch von Wasser und das Abwasser verringert oder Abfall vermeidet, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und spart gleichzeitig Kosten", so Huml.

So konnte beispielsweise bei dieser Firma durch ein neues Kompressoren-Management der hohe Energiebedarf für die Druckluftbereitstellung in der Produktion deutlich gesenkt werden.
Entdecken lassen sich die Einsparpotenziale beim Energie- und Wasserverbrauch oder bei den Entsorgungskosten laut Huml am besten mit Hilfe professioneller Umweltmanagementsysteme. Hierfür gibt es Zuschüsse von bis zu 50 Prozent der Kosten über das Umweltberatungs- und Auditprogramm des Bayerischen Umweltministeriums.

Bayern setzt mit dem Umweltpakt Bayern auf Eigenverantwortung und Kooperation. Jeder der derzeit 5.300 Teilnehmer erbringt Leistungen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Der Umweltpakt war der erste seiner Art in Deutschland und ist seit 1995 Modell für eine erfolgreiche Umweltpartnerschaft von Staat und Wirtschaft. Er wird für jeweils fünf Jahre geschlossen und wurde zuletzt 2005 verlängert.

Weiterführende Informationen unter http://www.umweltpakt.bayern.de/.
Weitere Informationen: http://www.umweltbildung.bayern.de