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10.12.2009 | Klima- und Umweltschutz, Kommunikation und Videokonferenzen

Vorbereitung auf Kopenhagen: BDI setzt auf Cisco TelePresence

Welchen Beitrag kann die deutsche Industrie mit ihrer technologischen Innovationskraft und Lösungskompetenz zu einer - low carbon economy leisten? Welche Erwartungen hat sie an die UN-Klimakonferenz und damit verbunden an ein Kyoto-Nachfolgeabkommen? Diese und weitere Aspekte sind im - Berliner Appell der Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. ( BDI ) - Wirtschaft für Klimaschutz zusammengefasst. Per Cisco TelePresence diskutierten und beleuchteten erstmals führende Unternehmensvertreter an einem virtuellen Konferenztisch vor über 100 Führungspersönlichkeiten der deutschen Industrie gemeinsam die Inhalte dieser Klimainitiative.

(Foto: Cisco Systems GmbH)

Dank der hochauflösenden Videokommunikationstechnik und der schnellen Bereitstellung der Netzwerk-Infrastruktur durch die Deutsche Telekom konnten die Vorstandsvorsitzenden der BASF, E.ON, Billfinger Berger, der Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl und der Vorsitzende der Geschäftsführung Cisco Deutschland von unterschiedlichen, deutschlandweiten Standorten aus an der wirtschaftlich-politisch einflussreichen Veranstaltung teilnehmen. Mit dem Berliner Appell ruft die deutsche Industrie die Staatengemeinschaft auf, ein globales und vor allem verlässliches Abkommen auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu beschließen.

Netzübergreifender Einsatz: Intercompany Funktionalität ermöglicht sicheren, virtuellen Austausch in Echt-Zeit Die BDI-Veranstaltung "Wirtschaft für Klimaschutz" wurde zentral in Berlin in der European School of Management and Technology ( ESMT ) ausgetragen. Dort diskutierten vor Ort der BDI-Präsident, Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel, Peter Löscher, President und CEO der Siemens AG, sowie Matthias Wissmann, Präsident Verband der Deutschen Automobilindustrie ( VDA ), gemeinsam mit den Wirtschaftsvertreten in Frankfurt, Ludwigshafen, Essen und Düsseldorf. Das TelePresence System CTS3000 stellte in Berlin die Referenten in Echt-Zeit und Lebensgröße dar.

Aus der Cisco Niederlassung Düsseldorf wurde Hans-Jürgen Kerkhoff, Vorstandsvorsitzender Stahlinstitut VDEh und Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl, mit einem CTS3000 zugeschaltet. In Eschborn bei Frankfurt waren Herbert Bodner, Vorstandsvorsitzender Bilfinger Berger AG und Präsident der Deutschen Bauindustrie, sowie Michael Ganser, Senior Vice President und Vorsitzender der Geschäftsführung Cisco Deutschland, über ein CTS3000 System mit der Konferenz verbunden. Das gleiche System wurde von Dr. Wulf Bernotat, Vorstandvorsitzender E.ON AG, aus der Unternehmenszentrale der E.ON in Essen verwendet. Der Vorstandvorsitzende der BASF SE, Dr. Jürgen Hambrecht, konnte mit einem CTS1000 zugeschaltet werden. Die BDI-Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle Fragen der nationalen und internationalen Klimapolitik zu versachlichen und weiter voranzutreiben.

"Die Cisco Technologie hat einen hervorragenden Beitrag geleistet, Referenten an einen virtuellen Tisch zu bekommen, denen es ansonsten nicht möglich gewesen wäre, zu diesem Zeitpunkt nach Berlin zu kommen", erklärt Dr. Werner Schnappauf, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. "So konnte der Vorstandsvorsitzende der BASF in einer Sitzungspause aus Ludwigshafen zugeschaltet werden. Und Dr. Wulf Bernotat hatte die Gelegenheit an der Konferenz vor einer E.ON-Vorstandssitzung teilzunehmen. Entsprechend konnten der Reiseaufwand aber auch der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) so gering wie möglich gehalten werden. Damit ist die Cisco Technologie ein wirksamer Beitrag für den weltweiten Klimaschutz."

Bereitstellung der Systeme und Leitungen in RekordzeitBinnen einer Woche wurde das Projekt realisiert: Neu installiert wurde das CTS3000 TelePresence-System in der ESMT in Berlin sowie das CTS1000 bei BASF in Ludwigshafen. Die Deutsche Telekom ermöglichte in kürzester Zeit eine Ethernet Connect Verbindung, um den hohen Sicherheits- und Bandbreitenanforderungen der TelePresence-Systeme zu entsprechen. E.ON, das seit über eineinhalb Jahren TelePresence einsetzt, nutze die Veranstaltung, um erstmals außerhalb des eigenen Netzwerkbereiches und netzwerkübergreifend mit weiteren TelePresence-Standorten über den Global Video Exchange der BT in Verbindung zu treten und somit in das weltweite Cisco TelePresence Directory aufgenommen zu werden. In diesem Verzeichnis befinden sich bereits mehr als 1.100 Systeme, die die Videokommunikation mit Intercompany Funktionalitäten verwenden. "Die Cisco Technik hat sich bewährt, die Veranstaltung ist hervorragend gelaufen, die Resonanz war ausgezeichnet", so Dr. Werner Schnappauf.

COP15: IT als Wegbereiter für effizientere und schnellere Entscheidungsprozesse in der Politik

"Mit der wachsenden Bedeutung des Klimaschutzes werden innovative und klimafreundliche Technologien, wie sie Cisco anbietet, an Bedeutung gewinnen", erklärt Schnappauf. "Mit 16 Prozent Anteil im Bereich ‚Grüne Technologien’ ist die deutsche Industrie hier zudem Weltmarktführer. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein bei den Staatengemeinschaften in Kopenhagen zu schärfen und ihnen zu verdeutlichen, dass technologische Lösungen vorhanden sind."

Als offizieller Technologie-Partner der dänischen Regierung verbindet Cisco mit TelePresence erstmalig Regierungsvertreter, zwischenstaatliche Organisationen, Nicht-Regierungsorganisationen sowie Pressevertreter virtuell mit Experten und Stake-Holdern in ihren jeweiligen Heimatländern. Auf der UN-Klimakonferenz, die vom 07. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen stattfindet, werden weit mehr als 15.000 Delegierte aus über 192 Ländern sowie mehr als 3.000 internationale Medienvertreter erwartet. In kürzester Zeit müssen die Beteiligten ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verhandeln und darin als wichtigstes Ziel verbindliche Zusagen der Länder bezüglich der Kohlenstoffdioxid-Reduktion (CO2 ) festlegen.

Die Konferenzräume auf der UN-Klimakonferenz sind virtuell mit Büros der Vereinten Nationen ( UN ) in Bonn, Nairobi, Genf und New York City verbunden sowie mit einzelnen dänischen Botschaften, dem dänischen Ministerium für Klima und Energie und mit 75 Cisco TelePresence Standorten weltweit. Die Global Climate Change Meeting Plattform ( GCCMP ), die aus TelePresence und weiteren Audio- und Web-Konferenzlösungen besteht, ermöglicht über ein sicheres Virtual Private Network ( VPN ) den Austausch der Beteiligten. Zum Einsatz kommen in Kopenhagen vor Ort unter anderem ein CTS3200, drei CTS3000 und ein CTS1000. Die Collaboration-Plattform liefert dabei einen wichtigen Beitrag, die dringenden Entscheidungsprozesse hochwertiger, einfacher und vor allem schneller zu gestalten.

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