Public Manager
04.12.2009 | Beleuchtung, Stadtplanung

Viel Beifall für die Vulkan-Thorn-Roadshow --- 2009 Straßenbeleuchtung im Umbruch

Mehr als 150 Planer und Entscheider aus Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken folgten der Einladung der Vulkan Außenleuchten GmbH nach Köln, München, Berlin und Stuttgart. Im Mittelpunkt der halbtägigen Veranstaltungen unter dem Motto - Licht neu erleben - standen zukunftsorientierte Lösungsansätze für die Straßenbeleuchtung vor dem Hintergrund der EuP-Richtlinie.

Diplom-Ingenieur Frank Bodenhaupt, Content Manager strassenlicht.de, erläuterte in seinem Vortrag die Mindesteffizienzanforderungen an Leuchtmittel und Vorschaltgeräte, die es in den nächsten Jahren zu erfüllen gilt. Betroffen sind etwa 1 Milliarde der für die Straßenbeleuchtung eingesetzten Leuchtmittel in Europa.

Akuter Sanierungsbedarf besteht bei den Quecksilberdampflampen, mit denen über 30 Prozent der Straßenleuchten bestückt sind. Diese dürfen ab 2015 nicht mehr vertrieben werden. Da 2010 bereits budgetiert ist, verbleiben den Kommunen noch maximal vier Jahre, um sich von diesem Lampentypus zu befreien.

Unter welchem Zugzwang die Kommunen stehen, verdeutlichte Bodenhaupt, der auch Mitglied im DIN-Normenausschuss und den LiTG-Fachausschüssen "Betrieb von Beleuchtungsanlagen" und "Außenbeleuchtung" ist, an einem Beispiel: "Eine Stadt mit rund 60.000 Einwohnern hat etwa 8.000 Lichtpunkte. Bei durchschnittlich einem Drittel Bestückung mit Quecksilberdampflampen beläuft sich die Anzahl sanierungsbedürftiger Leuchtenköpfe auf 2.400." Somit seien die Kommunen gefordert, Sanierungsprojekte schnellstens in Angriff zu nehmen.

Als alternative Leuchtmittel nannte Bodenhaupt die Natriumdampf-hochdrucklampe (NaV-T) und die Halogenmetalldampflampe (HIT). Erstere harmoniere bestens mit dem gängigen vierjährigen Wartungszyklus für Straßenleuchten, verursache allerdings mit ihrem gelblichen Licht vielerorts Akzeptanzprobleme. HIT hingegen brilliere mit weißem Licht. Ihr Manko sei die derzeit um 25 Prozent niedrigere Lebensdauer.
Für Anlieger- und Sammelstraßen seien LED-Leuchten bereits eine sehr interessante Möglichkeit. Vulkan bietet für diese Anwendungsbereiche eine Auswahl an LED-Leuchten. Sie gewährleisten durch den Einsatz modernster Technologie eine hohe Lichtausbeute und durch ihre Konstruktion außerdem, am Fortschritt der LED-Technologie weiter teilzuhaben.

Bei Leuchten, die länger als 15 Jahre installiert sind, empfahl Bodenhaupt, in jedem Fall den kompletten Leuchtenkopf auszutauschen. Durch diese Maßnahme ließe sich der Fortschritt in punkto Energieeffizienz in vollem Umfang nutzen.
Vielfältige Anregungen für die Renovierung von Beleuchtungsanlagen, insbesondere für den Austausch alter Pilzleuchten, konnten sich die Teilnehmer in der an den Tagungsorten aufgebauten mobilen Außenleuchtenausstellung holen. Die Vulkan Außenleuchten GmbH präsentierte dort das technisch-dekorative Außenleuchten-Sortiment von Thorn. Mit seinem Komplettprogramm ist Thorn einer der weltweit größten Leuchtenhersteller.

Das Thorn-Sortiment war für viele Besucher neu, da sich das Unternehmen vor über zehn Jahren aus dem deutschen Außenleuchtenmarkt zurückgezogen hatte. Seit Sommer 2009 vertreibt Vulkan die international erfolgreiche Marke exklusiv in Deutschland.

"Das Interesse an den Thorn-Leuchten war sehr groß und es haben sich bereits erste Projekte ergeben", freut sich Mario Schacht, Mitglied der Geschäftsleitung und Vertriebsleiter bei Vulkan, über den gelungenen Start in den Exklusivvertrieb der Thorn-Produkte.

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30539 Hannover

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